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Schlagwort: Smaragd

Riesling ohne Grenzen – der Kraftakt Riesling IX

Riesling ohne Grenzen – der Kraftakt Riesling IX

Der Kraftakt Riesling ist eine Institution und einer unserer wichtigsten Termine. Jahr für Jahr trinken wir in nahezu gleicher Besetzung gereifte Große Gewächse, Smaragde und Grand Crus aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Und wir verteilen blind trinkend unsere Punkte und küren jedesmal einen Gewinner. Die immerhin schon neunte Ausgabe fand bereits im August 2016 statt. Und auch wenn wir damit keinen Preis für Aktualität gewinnen, gehört das Protokoll auf diesen Blog – genauso wie bereits die Berichte zu den acht…

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Riesling Große Gewächse 2011 nach fast vier Jahren Flaschenreife – Wachau, Nahe und Pfalz

Riesling Große Gewächse 2011 nach fast vier Jahren Flaschenreife – Wachau, Nahe und Pfalz

Hier kommt der zweite Teil unserer Riesling-Verkostung des Jahrgangs 2011 – Teil 1 mit Großen Gewächsen aus Rheingau und Rheinhessen gibt es hier zu lesen →. Gut, diesmal trifft es der Titel nicht wirklich genau. Aber jeder wird zustimmend, dass die Smaragde aus der Wachau ebenfalls große Gewächse sind. Und wir wollten nicht auf diese Weine verzichten, gilt 2011 in der Wachau doch als für die dortigen Verhältnisse etwas schlankerer Jahrgang, der für einen Vergleich mit den etwas reiferen deutschen…

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Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2005

Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2005

Nach den sehr schön gereiften Weinen aus den Jahrgängen 2001, 2004 folgte der Jahrhundert-Jahrgang 2005. Der hat den Ruf, damals viel zu früh gekrönt und mit Lob überschüttet worden zu sein. Der ewige Sommer verzückte die Winzer, und am Ende bekamen die Weine schließlich mehr schönes Wetter als sie vertrugen. Hohe Mostgewichte killen gute Säurewerte, so heißt es heute leider oft, wenn man die Flaschen aufzieht. Wir waren aber dann doch erstaunt, wie gut das war, was wir in unseren…

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Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2002

Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2002

Der Anfang des Jahrtausends war zumindest aus Sicht des deutschen Rieslings äußerst gelungen. Neben 2001 und 2004 kann man seit einiger Zeit auch aus dem Jahrgang 2002 wunderschön gereifte Weine trinken. Das Jahr war recht warm, brachte aber auch viel Regen, leider auch in der Lesezeit. Das Jahr gilt nicht als groß, nicht als klein, aus 2002 kann alles kommen. Die Weine in unserer Reifeprüfung zeigten diese Varianzen – aber auch, dass sie sich überwiegend positiv entwickelt haben und heute…

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Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2003

Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Jahrgang 2003

Im Rahmen unserer Probe mit großen trockenen Rieslingen kam als erster der unselige Jahrgang 2003 an die Reihe. Zuerst hochgefeiert, bald schon abgeschrieben, zeigt er heute, dass er einige wenige wunderbare Weine hervorgebracht hat, die einen ganz eigenen Stil haben. Bei diesen muss dann aber alles stimmen, vor allem auch die Lagerung. Glück spielt eine große Rolle, allein die Flaschenvarianzen scheinen größer zu sein als bei anderen Jahrgängen. Diese Fragilität konnten wir erneut bezeugen. Aber auch nicht ganz geglückt gereifte…

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Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Präludium

Reifeentwicklung trockener Rieslinge – Präludium

Ein Schwerpunkt unseres kleinen Weinblogs ist die Reifeentwicklung des trockenen Rieslings. Am 1. August versammelten wir uns daher in Bonn in einer Runde von zwölf Rieslingfreaks, um diesem Thema in einer großen Verkostung nachzugehen. Wir verkosteten insgesamt 36 trockene Rieslinge der Jahrgänge 2001 bis 2006 aus Deutschland, Österreich und dem Elsass, um mehr über den aktuellen Entwicklungsstand der Weine zu erfahren. Dabei wurden von jedem Jahrgang – in jeweils zwei Flights – sechs Weine präsentiert. Zu Anfang verkosteten wir aber…

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Franz Hirtzberger Riesling Spitzer Singerriedel, 1998

Franz Hirtzberger Riesling Spitzer Singerriedel, 1998

Unmittelbar nach dem Aufziehen ein intensives, fruchtfreies Bukett von drückender Mineralität, viel Dill und Kümmel, kalte Holzkohle, Basalt- und Feuersteintöne, etwas Thunfischöl und im Hintergrund versengtes Bügeltuch und Brotkruste — einfach unglaublich und absolut nichts für Fruchtliebhaber. Es zeigen sich auch Botrytisnoten und nach einer Weile bilde ich mir Schalen von Steinfrüchten ein. Ganz großes Riesling-Kino. Am Gaumen ein durchaus kräftiger Körper, der aber jederzeit elegant und beschwingt wirkt, im Antrunk überrascht der Wein mit einer feinen Restsüße und gelbfleischigen…

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