Schloss Gobelsburg Brut Reserve, n. V.

Schloss Gobelsburg Brut Reserve, n. V.

Ein genussreiches Blog-Jahr 2009 liegt hinter uns — und eines, das uns in mehrfacher Hinsicht Zuwachs gebracht hat: Nicht nur, dass wir mit Florian einen weiteren Blog-Verkoster gewinnen konnten (und ich kann guten Gewissens berichten, er ist diesem Hobby inzwischen genau so verfallen wie die Altvorderen, sodass mit stetigem Input auf dieser Seite auch weiterhin zu rechnen ist), hinzu kommt auch, dass Ihr da draußen, ja Ihr, die googelnden und stammlesenden Besucher unserer Notizen, Euch immer öfter auf unseren Blog versammelt habt — und Ihr werdet kontinuierlich mehr, die steigenden Zugriffszahlen zeigen es, ein Umstand, der uns natürlich erfreut und zusätzlich motiviert, weiterhin zu Korkenzieher und Tastatur zu greifen … womit wir schon beim eigentlichen Anlass dieser Notiz sind, dem Neuen Jahr 2010!

Für dieses wünschen wir Euch und uns vor allem Gesundheit, viele entspannte Weinmomente, manch kritische Diskussion zu diesem spannenden und vielfältigen Thema, und — auch das soll nicht unvergessen bleiben — stets zwei Daumen breit guten Wein im Glas!

Selbstredend beginnt das neue Jahr, standesgemäß, mit einem prickelnden Kaltgetränk, eine Assemblage aus 60 Prozent Grüner Veltliner und je 20 Prozent Pinot Noir und Riesling:

Helles Strohgelb. Weiniger Duft nach Pfirsich und Orangenzesten, ein ganz leichter Spontiton, dahinter auch gedörrte Marillen. Im Antrunk ein kräftiges, nicht sonderlich feines Mousseux, weinig, saftige Limonenfrüchte, ein ganz leichter Säureüberhang. Am Gaumen mit leichtem Schmelz,wieder zitronige Noten. Hallt knapp mittellang nach.

Ich sehe sie vor mir wie im schlechten Werbefilm, Menschen in weiße Leinen-Kleider gehüllt, wie sie am Strand in der Sonne stehen, sich die leichte Brise ins Gesicht wehen lassen. Dies ist der entsprechende Sekt hierfür. Frisch beschwingte Zitrusfrische für warme Tage. Nicht nachdenken: Enjoy the sun! Blind verkostet.

Im Fachhandel, 14 Euro, 83 Punkte (gut), im Sommer 2010 trinken