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Category: Alle Verkostungen

Weingut Grassl Bärnreiser, 2001

Weingut Grassl Bärnreiser, 2001

Bärnreiser, eine Cuvee aus Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon ist das Große Gewächs von Grassl, einem der Spitzenerzeuger im Carnuntum. Auf meiner kürzlichen Weinreise durch dieses Gebiet zählte der 2006er zu einem der besten Weine. Wie es der Zufall will, habe ich heute das Vergnügen, den 2001er im Glas zu haben, der sich tiefdunkel mit bläulich-violetten Reflexen und einer leichten Randaufhellung präsentiert. Das Bukett lässt aufgrund Aromen nach Cassis, grüner Paprika und Brombeeren zunächst den Cabernet Sauvignon erkennen, nach einer…

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Weingart Riesling Kabinett Bopparder Hamm Ohlenberg, 2007

Weingart Riesling Kabinett Bopparder Hamm Ohlenberg, 2007

Im Glas hellgold schimmernd, noch jung und leicht perlend. Eine schwelgerische, sehr schöne Kabinettnase mit Steinfrüchten und etwas Ananas-Kokos. Dazu eine mineralische Note und die für den Mittelrhein charakteristische Würze wie von Muskatnuss. Im Mund ein aufgeregtes, wirbelndes Spiel mit einer ausgeprägte Süße und einer jungen, sehr vitalen, noch etwas unruhigen Säure. An Aromen wieder die gelbe Steinfrucht, aber jetzt eher eingelegt und sirupartig. Das Extrakt ist erstaunlich dicht und bietet eine ungewöhnliche Länge. Insgesamt ein Bilderbuch-Kabinett mit schöner würziger…

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Reinhold Haart Piesporter Riesling Spätlese, 2004

Reinhold Haart Piesporter Riesling Spätlese, 2004

Die Farbe ist strohgelb mit zarten grünen Reflexen. Der Duft erinnert an gelben Apfel, gereiften Pfirsich und zeigt auch schöne mineralische Noten. Am Gaumen saftig, mit gelungenem Spiel zwischen Süße und Säure, spürbare mineralische Noten und eine schöne Steinobstfrucht mit grasigen Nuancen. Der Wein ist nicht sehr komplex, gefällt jedoch dank seiner perfekten Harmonie und klaren Stilistik. Sicherlich zählt er nicht zur Haart´s Spitze, bildet aber den idealen Einstieg in die einmalige Welt restsüßer Rieslinge von der Mittelmosel. Vom Weingut,…

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Weingut Karl Haidle Lemberger trocken, 2003

Weingut Karl Haidle Lemberger trocken, 2003

Die Farbe ein kräftiges kirschrot mit blau-violetten Reflexen, recht durchlässig mit schmalem Wasserrand, etwas matt, noch keinerlei Anzeichen von Alterstönen. In der Nase zeigen sich zunächst Aromen nach Cassis und Holunder, dann auch zarte Noten nach Buttermilch (malolaktische Gärung) und dunkler Schokolade. Auch am Gaumen bietet der Weine eine gelungene Kombination von Aromen nach roten Beeren, Kirschen, daneben noch Kamille und Minze, die überzeugend mit den zurückgenommenen Röstaromen nach Vanille harmoniert. Der Wein hat Schmelz und leichte Tannine, wirkt jedoch…

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Domdechant Werner´sches Weingut Riesling Hochheimer Domdechaney Erstes Gewächs, 2006

Domdechant Werner´sches Weingut Riesling Hochheimer Domdechaney Erstes Gewächs, 2006

Im Glas präsentiert sich das Erste Gewächs goldgelb mit grünen Reflexen und von hoher Viskosität. Die Nase ist intensiv und breit gefächert nach Honig, reifem Pfirsich, Aprikose, Sultaninen, angenehme Botrytisnoten und leichte tabakige Noten. Im Mund breiten sich wieder die intensiven Fruchtaromen nach Pfirsich und Aprikosen aus, ebenso ausdrucksstark sind die kräuterwürzigen Aromen. Der Wein übt guten Druck auf den Gaumen aus, die Säure ist ausgezeichnet eingebunden und trägt den vielschichtigen Abgang, in dem die tolle Struktur, die feinherben würzigen…

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Weingut Gesellmann Pinot Noir Siglos, 2005

Weingut Gesellmann Pinot Noir Siglos, 2005

Die Farbe ein Granatrot mit braunen Reflexen. In der Nase florale Noten von Flieder, leicht süße Beerenfrüchte und Zwetschge, etwas Suppengemüse und einladende mineralische Nuancen. Am Gaumen eine jugendliche, frische Kirschfrucht, saftig, jedoch nicht wuchtig, eher elegant mit sanften Tanninen, merklicher Säure und noch etwas verschlossenem Aromakern. Die hohe Mineralität des Weines kommt wohl von den sehr kalkhaltigen Böden der nach Norden hin geöffneten Lage in Deutschkreuz, einem zentralen Ort im Anbaugebiet Mittelburgenland. Die 24 Monate in Barrique sind dem…

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Emrich-Schönleber Riesling trocken Mineral, 2007

Emrich-Schönleber Riesling trocken Mineral, 2007

Die Farbe ein helles Weißgold, sehr glänzend und klar, was auf ausgezeichnete Säurewerte hinweist. In der sanften Nase schöne Zitrus-Pfirsich-Aromen, auch Cassis mit kräuterigen Anklängen, besonders faszinierend ist jedoch der ausgeprägte mineralische Duft nach feuchten Kieselsteinen. Und in der Tat kommt der Wein aus einer Parzelle des Frühlingsplätzchens mit mehr Kieselsteinen als Schiefergestein. Auch im Mund extrem mineralisch, die gelbfruchtigen Aromen mit ihrer jungendlichen Zitrusnote dominieren, die Säure ist zupackend, erfrischend und intensiv, jedoch ohne jegliche Spitzen. Der Abgang ist…

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Nelles Spätburgunder „B“, 2005

Nelles Spätburgunder „B“, 2005

In der sehr harmonisch, etwas alkoholischen Nase ein angenehmer Dreiklang aus Fruchtaromen nach Himbeeren und Brombeeren, dazu zarte Röstaromen und kräuterwürzige Aromen nach Nelken. Auch im Mund zeigt sich das neue Barrique, in dem der Wein 12 Monate lang lag, nie übertrieben, sondern stützt und rundet den Wein gelungen ab. Erneut stehen die Beerenaromen im Vordergrund, dahinter buttrige Noten nach Toastbrot und Anklänge von Wallnussöl. Die Tannine sind schön zart, die Säure gibt dem Wein ausreichend Struktur, nur der Alkohol…

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Lanius-Knab Riesling Spätlese Engehöller Goldemund, 2002

Lanius-Knab Riesling Spätlese Engehöller Goldemund, 2002

Im Glas ein helles Zitronengelb, für das Auge keine Anzeichen von Altersreife. Die feine Nase bietet kräuterigen Weinbergspfirsich, umhüllt von einer feinwürzigen schieferigen Petrolwolke. Im Mund eine weiche, aber noch schön runde Säure, dazu eine cremige Süße, Aromen von weißem Pfirsich und aromatischen Küchenkräutern, darunter Majoran, Muskatnuss. Ein schönes Zusammenspiel von würziger Mineralik, animierender Säure und kräuteriger süßer Frucht — alles nicht überbordend, sondern auf elegantem Niveau. Auch der Abgang ist ordentlich, wenn man hier auch am ehesten merkt, dass…

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Paul Kerschbaum Blaufränkisch Ried Hochäcker, 2006

Paul Kerschbaum Blaufränkisch Ried Hochäcker, 2006

Ein klares, dichtes, samtiges Kirschrot im Glas, dunkle Reflexe. In der eher einfachen Nase schwarze Beeren und eine leichte Holzwürznote wie von Nelken, insgesamt ein eher kühles Bukett. Im Mund dann sehr schön, eine herrlich saftige Beerenfrucht. Animierend ist die Säure wie auch das leicht trocknende, noch etwas junge und leicht bittere Tannin. Besonders schön aber ist die Aromatik, eine von Süßholz und Brombeeren flankierte Kirsche, wieder mit einer milden Nelkenwürze und Walnussarmoma. Nach dem ersten saftigen Eindruck dringt immer…

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