Durchsuchen nach
Category: Alle Verkostungen

Peter Jakob Kühn Riesling trocken Landgeflecht Zwei Trauben, 2006

Peter Jakob Kühn Riesling trocken Landgeflecht Zwei Trauben, 2006

Mögen Sie Selbstversuche? Den folgenden kann ich empfehlen. Trinken Sie mal eine ganze Zeit nur Kräutertee und warten Sie ab, nach welcher Flasche aus Ihrem Keller es Sie ganz besonders gelüstet. Bei mir war es das Landgeflecht und die Vorstellung von seiner unverwechselbaren leicht süßlichen Tabakigkeit. Enttäuscht wurde ich nicht, wenn mich der Wein am Ende auch etwas rätseln ließ. Aber besser alles von vorn erzählt: Im Glas ein strahlendes Strohgelb, etwas Konzentration in der Glasmitte. In der Nase etwas…

Weiterlesen Weiterlesen

Bodega Valpiculata Tinta de Toro, 2003

Bodega Valpiculata Tinta de Toro, 2003

Völlig undurchsichtiges Schwarzrot, nur leichte Aufhellungen zum Rand hin. Die Nase ist tief und offeriert komplexe Fruchtnoten, sie erinnert zunächst an vollreife Zwetschgen und Schwarzkirschen. Schichtweise finden sich dann weiter Schwarzbrot, Graphit, balsamisches Holz, auch ein Hauch Vanille, Bitterschokolade, Mocca, Rumrosine, dunkle Beeren strömen in die Nase … es hört nicht auf. Ein vom Alkohol leicht wärmender Stil, die 14,5 % sprechen für sich, aber die mächtige Struktur des Weins verkraftet dies mühelos. „Freunde“ von Aceton seien aber gewarnt, so…

Weiterlesen Weiterlesen

Chateau Pesquie „Terrasses“ Cotes de Ventoux, 2006

Chateau Pesquie „Terrasses“ Cotes de Ventoux, 2006

Erstverkostung am 31. Januar 2009: Benötigt wurde spontan ein Begleiter zum Paprika-Gulasch. Mein durch den Keller schweifender Blick blieb an diesem Etikett hängen und weckte eine Erinnerung — zum ersten Mal war mir Chateau Pesquié auf der Prowein überaus positiv aufgefallen, da standen auf einer freien Verkostungsfläche von Cotes-du-Rhone-Weinen unter anderem der Terrasses und der Quintessence von diesem Weingut. Dank des damals guten Eindrucks musste ich mir das Flaschenetikett wohl gemerkt haben, zumindest erkannte ich die Weine einige Zeit später…

Weiterlesen Weiterlesen

Meyer-Fonné Riesling Vignoble de Katzenthal, 2007

Meyer-Fonné Riesling Vignoble de Katzenthal, 2007

Vor gut einem Jahr begeisterte mich der 2006er ganz besonders, womöglich auch wegen der damals charmanten Begleitung. Heute begleitet mich bei der Verkostung nur der Wein. Mal sehen, ob es eine Ernüchterung gibt. Mittlerweile hat auch der Edeka (nicht ganz um die Ecke) Weine von Meyer-Fonné, wobei die 14 Euro satte drei Euro über dem Preis meines üblichen Fachhändlers liegen. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Die Farbe ist wie gewohnt, ein strahlendes Gelbgold mit blassgelben Reflexen. Ein Duft nach…

Weiterlesen Weiterlesen

Van Volxem Riesling Wiltinger Klosterberg, 2002

Van Volxem Riesling Wiltinger Klosterberg, 2002

Dunkles strohgelb mit goldfarbenen Reflexen. Frisch geöffnet entweicht ein kleiner Sponti-Stinker aus der Flasche, die Nase öffnet sich dahinter aber recht schnell, entwickelt rauchige Noten, Orangencreme, Honigwürze und Kräuteranklänge, dazu leichte Reifenoten. Beim ölig wirkenden Antrunk zucke ich ein wenig innerlich zusammen, die Süße dieses Weines trifft mich unvermittelt, obwohl ich es hätte ahnen müssen, denn gerade im Jahre 2002 hat das Weingut deutlich mit dem Restzucker gespielt. Und gerade aus diesem Jahrgang habe ich in den letzten Jahren nun…

Weiterlesen Weiterlesen

Peter Jakob Kühn Riesling trocken Oestrich Eine Traube, 2006

Peter Jakob Kühn Riesling trocken Oestrich Eine Traube, 2006

Helles Gelbgold mit grünen Reflexen. In der Nase deutlich der für Kühn typisch intensiv mineralische Duft nach feuchten Kieselsteinen, überaus fein gezeichnet, wenn überhaupt, nur ein ganz kleiner Spontimuff. Daneben und nahezu gleichgestellt ein gelungener Früchtestrauss aus reifen Pfirsichen, Maracuja und ein Touch Zesten von der Zitrone. Beide ergeben ein schönes Duett.  Saftiger Antrunk mit viel Frucht. Pfirsich, Aprikose und tropische Noten fallen mir ein. Im Vergleich zur Nase wirkt die Mineralik etwas zurückgenommen, leicht salzig und erinnert nun stärker…

Weiterlesen Weiterlesen

von Winning Riesling Deidesheimer Kieselberg Großes Gewächs, 2008

von Winning Riesling Deidesheimer Kieselberg Großes Gewächs, 2008

Das Weingut von Winning mag nur Wenigen bekannt sein, bis Anfang dieses Jahres firmierte es nämlich unter dem Namen Dr. Deinhard. Der neue Besitzer Achim Niederberger, dem unter anderem auch die Weingüter Bassermann-Jordan und von Buhl sowie die Marke „Villa Niederberger“ gehören, unter der die Pfälzer Kellermeister-Legende Hans-Günter Schwarz im Ruhestand seinen Beruf zum Hobby gemacht hat, benannte das Gut Anfang dieses Jahres um, um damit dem beabsichtigten Neuanfang Rechnung zu tragen. Neuer Name, neuer Kellermeister, neue Etiketten – bereits…

Weiterlesen Weiterlesen

Villa Medoro Montepulciano D´Abruzzo DOC, 2006

Villa Medoro Montepulciano D´Abruzzo DOC, 2006

Mittwochswein, der II. Dunkles schwarzrot mit leicht violetten Reflexen. Die Nase drückt aus dem Glas, voll praller dunkler Frucht, leicht alkoholisch ist die Nase, dahinter aber findet sich ein versöhnender Korb voller Blau- und Brombeeren, verhalten auch etwas Kümmel. Mit mehr Luft auch florale Anklänge, die mich an Veilchenblüten erinnern. Man merkt sofort: der Wein kommt nicht auf der intellektuellen Schiene daher, das ist eher ein Pathos-Typ der schmeichelnden Art… Saftig dicht im Antrunk, der Wein baut frisch aus der…

Weiterlesen Weiterlesen

Meyer-Fonné Riesling Reserve, 2008

Meyer-Fonné Riesling Reserve, 2008

Im Herbst brachte ein Händler meines Vertrauens freudig erwartet die neuen Weine von Meyer-Fonné direkt aus dem Elsass mit. Endlich ergab sich die Gelegenheit die erste Flasche aufzuziehen und ich war sehr gespannt. War 2008 im Elsass ähnlich gut wie in Deutschland? Wie verläuft die Entwicklung bei Meyer-Fonné und wie schmecken seine Weine in der Jugend, denn bisher verloren sich nur seine gereifteren Weine in meinem Glas? Vorab will ich gerne meine große Leidenschaft für seine Weine gestehen, erwarten Sie…

Weiterlesen Weiterlesen

Franco M. Martinetti Sulbric Monferrato Rosso, 1996

Franco M. Martinetti Sulbric Monferrato Rosso, 1996

Wenn Barbera auf den Tisch kommt, dann sehr gerne von Franco Martinetti. Seit vielen Jahren begeistere ich mich regelmäßig für seine ganz eigene Art den Barbera auszubauen. Probieren Sie einmal seinen Montruc! Klasse und noch bezahlbar. Eine Stufe darüber der Sul Bric, eine Cuveé aus Cabernet Sauvignon und Barbera, gewachsen vor dem Abgrund auf der Spitze eines wilden Hügels (auf piemontesisch eben „Sulbric“). Ein Wein, den ich am liebesten möglichst gereift trinke, denn erst dann läßt er sich all seine Tiefe und…

Weiterlesen Weiterlesen