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Category: Alle Verkostungen

Knipser Riesling Laumersheimer MandelbergSteinbuckel Großes Gewächs, 2001

Knipser Riesling Laumersheimer MandelbergSteinbuckel Großes Gewächs, 2001

Wunderbar glänzendes Bernsteingelb mit grün-gelben Reflexen. Die Nase eine Mischung aus intensiven angetrockneten Kräutern, reifen Zitronen und gelben Steinfrüchten. Keinerlei Altersnoten. Wirkt trockener und stahliger als der 2002er. Im Mund ist der Wein wie das Folgejahr sehr saftig und feingliedrig zugleich. Trockene Stilistik mit fast herber Mineralik und rassiger Säure, die im Abgang etwas spitz wirkt. Es sind zwar noch eine Menge gelbe Steinfrüchte vorhanden, trotzdem zweifle ich daran, ob der Wein noch ganz harmonisch wird. Eher wird die Säure…

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Heinrich Spindler Riesling Forster Ungeheuer Spätlese trocken, 2007

Heinrich Spindler Riesling Forster Ungeheuer Spätlese trocken, 2007

Wie unterschiedlich sich ein Wein mit entsprechender Belüftung präsentieren kann, zeigt einmal mehr die Verkostung dieses Weines, diesmal über einge Tage hinweg. Metallisches Goldgelb mit leicht grünlichen Reflexen. In der frisch geöffneten Flasche findet sich eine unruhige, noch üppig primärfruchtige Nase nach süßlicher Dosen-Ananas und weißem Pfirsich, dazu auch mineralische Anklänge. Im Antrunk ungemein saftig, viel Ananas, dazu eine spritzige Säure. Eher straffer Körper, wirkt nicht ganz trocken, hat ein trinkanimierendes Süße-Säurespiel. Am Gaumen deutliche, auch leicht schärfende Mineralik. Hier…

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Argiolas Cannonau di Sardegna „Costera“, 2005

Argiolas Cannonau di Sardegna „Costera“, 2005

Sommerzeit ist Grillzeit. Wenn da die lästige Schafskälte nicht wäre. Andererseits ist diese auch kein überzeugender Grund, sich die Rostfreude vergellen zu lassen. Puristisch angehauchte Grillchefs schwören natürlich auf ein kühles Bier zum Steak, wir versuchten uns diesmal, gerade weil die Hitze ausgeblieben war, mit einem Sarden im Glas, einer Cuvée aus 90 % Cannonau, 5 % Carignano und 5 % Bovale Sardo — einer autochthonen sardischen Traube, die einen leicht herbwürzigen Charakter hat. Dunkles Schwarzrot mit pupurfarbenen Reflexen am…

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Chateau Fougas Cuvée Maldoror Cotes de Bourg, 2000

Chateau Fougas Cuvée Maldoror Cotes de Bourg, 2000

Im Glas ein leicht trübes und dunkles Kirschrot mit hellbraunen Reflexen, erste Zeichen von Reife, auch ein Wasserrand hat sich schon gebildet. Die Nase ist eher fruchtdominiert mit schwarzen und roten Beeren, dazu Kaffee, Rauch, auch etwas Erde und erste pilzige Noten. Im Mund fällt zuerst eine deutliche, saftige Säure auf, danach folgt ein ganzes Paket an Beeren- und Pflaumenaromen, weiter hinten dunkle getrocknete Kräuter, Spuren von Graphit und weißem Pfeffer sowie eine breite, aber feine Schicht an noch etwas…

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Kirsten Riesling Laurentiuslay Spätlese trocken, 2005

Kirsten Riesling Laurentiuslay Spätlese trocken, 2005

Fast wäre man verleitet von einer Bukett-Nase zu sprechen. Derart intensiv duftet der goldgelbe Wein im Glas. Reife Aprikosen und Kräuterduft ohne Ende, feine Zitronencreme und eine elegante Schiefermineralik machen Lust auf den ersten Schluck. Etwas überraschend ist der Hauch von Botrytisnoten in dieser Spätlese. Im Mund präsentiert sie sich unerwartet elegant und feingliedrig. Zwar ist auch hier die Botrytis zu vernehmen, stört aber nicht weiter. Schlussendlich ist das auch Geschmacksache. Eigentlich stört sie mich eher in einer Spätlese, aber aufgrund…

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Dr. Wehrheim Riesling Spätlese trocken „Rotliegendes“, 2006

Dr. Wehrheim Riesling Spätlese trocken „Rotliegendes“, 2006

Immer mehr Weinbars schießen im traditionell von der Bierkultur geprägten Rheinland wie Pilze aus dem Boden. Dass ich diese Entwicklung nur begrüßen kann, wird hier niemanden verwundern. Und so saßen wir nun jüngst in einer dieser angesagten Trendstätten und hatten die erfreuliche Qual der Wahl. Da der glasweise angebotene Ausschank nicht weiter verlockend wirkte, entschieden wir uns für diesen Pfälzer Riesling aus einem bekannt schwierigen Jahr — und sollten mit einem spannenden Getränk belohnt werden. Dunkles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der zunächst…

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Bodegas Alvaro Palacios „Les Terrasses“ Priorat, 1999

Bodegas Alvaro Palacios „Les Terrasses“ Priorat, 1999

Das im Jahre 1989 gegründete Weingut „Bodegas Alvaro Palacios“ befindet sich in der katalonischen Gemeine Gratallops, im Zentrum des bergigen Anbaugebiets Priorato (D.O.Ca.). Seine praktische Ausbildung erhielt der umtriebige studierte Önologe Palacios bei Chateau Petrus, eine weitere Station ging dann ins Napa Valley. Bekannt, zwischenzeitlich wohl auch berühmt, wurde der Winzer durch seine inzwischen als Kultweine gefeierten Weinschöpfungen „L’Ermita“ und „Finca Dofi“. Während diese Weine aus weingutseigenen Trauben bereitet werden, stammt der „Les Terrasses“ aus überwiegend zugekauften Trauben, die der…

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Ascheri Barolo Podere di Sorano, 2001

Ascheri Barolo Podere di Sorano, 2001

Die Farbe ein typisches helles Granatrot, zum Rand hin erste rostbraune Reflexe. Präsente Nase geprägt von einem kühlen, balsamischen Duft nach roten Johannisbeeren, Wiesenkräutern, einem Hauch von Paprika und Laubboden. Der Ausbau in großen Holzfässern zeigt sich dezent dank angenehmer Leder- und Raucharomen. Schöne harmonische, wenngleich auch unaufgeregte Nase. Im Antrunk ungemein saftig und fruchtig. Erinnert an rote Waldbeeren und junge Pflaumen.  Am Gaumen gewinnt der Wein etwas an Komplexität. Küchenkräuter, feine florale Aromen harmonieren gut mit den tabakigen, rauchigen…

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Van Volxem Riesling Wiltinger Braunfels, 2007

Van Volxem Riesling Wiltinger Braunfels, 2007

Im Glas ein helles Zitronengelb mit hellgrünen Reflexen. In der Nase sehr aromatisch mit gelben, reifen Fruchtaromen von Zitrone und Pfirsich, dazu getrockenetes Gras und eine schieferige Mineralnote — eine vielschichtige, mineralisch durchwobene, süß und zugleich frisch wirkende Primärfrucht. Im Antrunk zuerst eine Zuckerspitze, dann folgt eine saftige Frucht, die aromatisch mehr und mehr nachhallt, wieder gelbe Früchte, auch eine Prise Pfeffer und eine pikante Mineralität. Die Säure ist schon gut integriert und bereits da, wo sie hin soll, als…

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Chateau Chasse-Spleen Moulis en Médoc, 1986

Chateau Chasse-Spleen Moulis en Médoc, 1986

Kompaktes Purpurrot mit orangefarbenen Reflexen. Zarter Wasserrand. In der Nase reife Paprika, viel Cassis, Brombeere, holzwürzige Kakao-Nase, ein wenig alkoholisch und leichte Reifenoten. Im Mund viel reifes Cassis, überraschend saftig und animierend. Auf dem Punkt weiche Tannine, harmonische Holzwürze nach dunkler Schokolade und noch leicht feuchten Tabakblättern. Ätherische Noten mit einem Hauch von Minze und Küchenkräutern erfrischen den Gaumen und halten den Wein eher schlank und filigran. Nach längerer Belüftung werden die Schokoladennoten etwas heller, und zur schwarzen Johannisbeere paart…

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