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Category: Frankreich

Domaine Thomas Morey Chassagne-Montrachet Chardonnay, 2009

Domaine Thomas Morey Chassagne-Montrachet Chardonnay, 2009

Duftet nach Organenzesten, kandierten Zitronen und jugendlichen Pfirsichen und da sind natürlich die üblichen Faßaromen, erinnern mich an Karamell und gerösteten Mandeln, bereits angenehm mit der Frucht verbunden, nicht sonderlich tief oder finessenreich, jedoch stimmig. Der rote Kalkstein bringt Reichhaltigkeit und Seidigkeit in diesen Chardonnay, insbesondere in einen so reichhaltigen Jahrgang wie 2009 und so präsentiert sich der Wein recht dicht. Saftiger, fruchtintensiver Auftakt nach kandierten Zitrusfrüchten, deutlich etwas süßliche Orange, die Faßaromen bringen mit ihrer Karamellfrucht weitere Süße in…

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Domaine Dugat-Py Gevrey-Chambertin 1er Cru Champeaux, 2004

Domaine Dugat-Py Gevrey-Chambertin 1er Cru Champeaux, 2004

Champeaux ist die nördlichste Premier Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, gute sechs Hektar groß und wird trotz seiner Nähe zu Clos Saint-Jacques und Lavaux-Saint-Jacques im Allgemeinen eine Klasse schwächer eingeschätzt, kostet oftmals jedoch nur ein Drittel im Vergleich zu seinen berühmten Nachbarn im Süden. Die Weine gelten als weniger finessenreich, die Tannine gröber und erreichen nicht die Harmonie, sollen jedoch von gehobener Güter sein und sich dank ihrer dichtem Extrakt harmonisch entwickeln. 2004 gilt als das schwächste Jahr der letzten Dekade, was…

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Hospices de Beaune: Maison Reine Púdauque Volnay-Santenots Premier Cru Cuvée Jehan de Massol (Edition Karstadt), 1993

Hospices de Beaune: Maison Reine Púdauque Volnay-Santenots Premier Cru Cuvée Jehan de Massol (Edition Karstadt), 1993

Der Wein stammt aus jener Zeit als Karstadt noch ausgezeichnete Burgunder für sich abfüllen lies. Aber das der Wein heute noch ein derart ansprechendes Genußerlebnis bietet, war für mich dann doch eine positive Überraschung. Sicherlich liegt dies an meiner geringen Erfahrung mit Hospices de Beaune-Weinen, denn die Lage Volnay-Santenots klingt eigentlich vielversprechend. Ich hatte bereits einige, wenige Weine aus den Premier Cru-Lagen, die bereits auf dem Gebiet von Meursault liegen und sie haben mir bisher immer gut gefallen. Besonders der…

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Domaine Trimbach Riesling Cuvée Frédéric Emile Vendanges Tardives, 2001

Domaine Trimbach Riesling Cuvée Frédéric Emile Vendanges Tardives, 2001

Der Riesling Cuvée Fréderic Emile kommt aus den beiden Grand Crus Geisberg und Osterberg oberhalb von Ribeauville und zählt zu den Spitzenweinen der Domaine. Wie der Clos Sainte Hune benötigt auch der Emile viele Jahre der Reife und entwickelt sich oft über 20 Jahre positiv. Wenn es der Jahrgang zulässt, wird auch ein Vendanges Tardives erzeugt. Im Falle des Emiles ist dies eine restüße Spätlese, die im Sauternes-Stil ausgebaut wird. 2001 zählt unter Kennern des Weingutes zu den besonders gelungenen…

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Zum 1000. Jubiläum: Zweimal Eleganz und ein tänzelndes Monster

Zum 1000. Jubiläum: Zweimal Eleganz und ein tänzelndes Monster

Wie so oft im Leben, stand am Anfang ein kleiner Wein. Als wir im März des Jahres 2006 einen dünnen Chateau Belgrave aus dem Jahr 1997 schwer in Verriss nahmen, hätten wir recht verdutzt dreingeschaut, wenn uns jemand gesagt hätte, dass wir acht Jahre später die eintausendste Verkostungsnotiz freischalten würden. Umso schöner, dass es die Götter des Weins und des Internets so gut mit uns meinten. Diese eintausendste Verkostung wollten wir mit einem kleinen Ritual begehen, in vertrauter Runde und…

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Pierre Gimonnet Champagner „Oenophile“ 1er-Cru Blanc de Blancs, 2005

Pierre Gimonnet Champagner „Oenophile“ 1er-Cru Blanc de Blancs, 2005

Dieser Extra Brut-Champagner von Gimonnet wird ohne Dosage abgefüllt und liegt mindestens fünf Jahre auf der Hefe. Das Bukett präsentiert einen reintönigen Duft nach reifen Blutorangen, Grapefruit, frischen, geschälten Mandeln und einer kalkigen Mineralität, die mich an Kreidestaub erinnern lässt, wirkt insgesamt sehr stimmig komponiert. Am Gaumen mit sehr feinporigem Mousseaux, intensive Fruchtigkeit im Auftakt nach reifen Zitrusfrüchten, wieder die Kombination aus Blutorangen und Grapefruit, weiße, gesalzene Mandeln, die eine griffige Mineralität andeutet, die sich im weiteren Verlauf immer weiter…

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Domaine Francois Lamarche Clos de Vougeot Grand Cru, 1990

Domaine Francois Lamarche Clos de Vougeot Grand Cru, 1990

Diesen Burgunder konnte ich bereits zweimal im Rahmen einer umfangreichen Probe verkosten. Er gefiel mir, jedoch erschien er mir für einen Grand Cru aus einem Spitzenjahr reichlich dünn und bereits weit entwickelt. Die dritte und meine letzte Flasche öffnete ich im kleinen Kreis und es ist immer wieder erstaunlich wie sich Wein entwickeln kann; zeigte er zu Beginn ähnliche Anlagen, legte er mit der Zeit immer mehr an Körper und Konzentration zu und entwickelte sich zu einem sehr gutem Clos…

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Alte Burgunder 4 – Vosne-Romanée und Gevery-Chambertin 1928 – 1990

Alte Burgunder 4 – Vosne-Romanée und Gevery-Chambertin 1928 – 1990

Beim vierten Abend unserer Verkostungsreihe von gereiften Burgundern lag der Schwerpunkt des Line-Ups auf den Appelationen Vosne-Romanée und Gevrey-Chambertin, darunter haben sich noch zwei gereifte Musignys und ein paar Vertreter von Aloxe-Corton gemischt. Formale Highlights ganz sicher die beiden Weine von der Domaine de Romanee-Conti, der 28er-Leroy und von Meo-Camuzet ein Wein aus der bekannten Premier Cru-Lage, Aux Brûlées , der auch die Probe klar gewinnen sollte. Weiterlesen …

Maison Bouchard Pére & Fils Gevrey-Chambertin, 2009

Maison Bouchard Pére & Fils Gevrey-Chambertin, 2009

Jugendliche, schon heute sehr typische Gevrey-Nase nach Kräuterwürze, Sattelleder, Heu und Tapenade, darüber liegt ein mittelintensiver, noch sehr jugendlicher Früchtecocktail aus roten Johannisbeeren, Himbeeren und Cassis. Obwohl das Bukett noch kompakt aufgrund seiner Jugend wirkt, zeigt es seine Güte an. Am Gaumen von mittlerem Körper, sehr gut strukturtiert mit intensiv fruchtigen Auftakt, rote Waldfrüchte, schönes Süße-Säurespiel, die Tannine präsent, aber bereits jetzt wirken sie angenehm reif und rauen, wenn überhaupt, nur sanft den Gaumen auf. Aufgrund seiner Jugend aromatisch noch…

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Margaux pur: Chateau Palmer vom 1920 bis 2005

Margaux pur: Chateau Palmer vom 1920 bis 2005

Palmer gilt unbestritten mit dem namensgebenden Premier Cru der Appelation als bestes Chateau in Margaux. Für mich steht es mit seinem Charme und Feinheit mustergültig für die Typizität dieses Gebietes. Auf Blindverkostungen lag er gelegentlich sogar vor Chateau Margaux, einfach weil der Premier mir dann übertrieben konzentriert und kompakt vorkam, was keine Schwäche an sich ist, aber für mich sollen Margaux-Weine eben besonders fein, ja fast duftig sein, sie sind die burgundischen Bordeauxs. Weiter lesen