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Category: Alle Verkostungen

Weingut Prieler Schützner Stein, 2005

Weingut Prieler Schützner Stein, 2005

Dieses Cuvée aus Blaufränkisch (80%)- und Merlot-Trauben wird 20 Monate in Barriques gelagert und wächst auf dem Hügelland nahe dem Neusiedler See. Die Farbe ein sattes Rubinrot, leicht durchscheinend, mit schönem Glanz und zarter Randaufhellung, die 20% Merlot zeigen sich bereits im Glas. In der Nase intensive, sehr saftig wirkende Fruchtaromen nach frischer Kirschkonfitüre, dunklen Waldfrüchten, mit grasigen Nuancen, grüner Banane und sehr verhaltenen Röstaromen, nicht sehr komplex, aber insgesamt ein verführerisches, einschmeichelndes Bukett. Im Mund ebenfalls sehr saftig, harmonisch…

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Wagner Stempel Riesling Siefersheim Heerkretz Großes Gewächs, 2005

Wagner Stempel Riesling Siefersheim Heerkretz Großes Gewächs, 2005

Im Glas ein reifes Zitronengelb. Die opulente Nase bietet komplexe Aromen von Mango, gereiften gelben Pfirsichen und kandierten Zitronen, komponiert mit einer intensiven Kräuterwürze und einer knackigen Mineralität. Am Gaumen fällt sofort die deutliche Restsüße auf, die kraftvoll von der jugendlichen, vitalen Säure in Schacht gehalten wird. So entwickelt sich eine spannende Harmonie, wobei wir es hier eindeutig mit einem GG zu tun haben, was aufgrund seiner Opulenz und den intensiven Fruchtextrakten gefallen möchte. Schwelgerische Pfirsicharomen, tropische Früchte, reife gelbe…

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Chateau Le Cedre Le Prestige Cahors, 1999

Chateau Le Cedre Le Prestige Cahors, 1999

Schwarzrot, trotz seines Alters kaum Aufhellungen am Rand. 100 % Malbec lassen grüßen. In der Nase schwarze Johannisbeeren, dunkle Früchte, etwas ledrig, sowie eine pralle schwarze Amarena-Kirsche, nicht überbordend alkoholisch. Animierend und trotz der 13% Alkohol deutlich auf der eleganten Seite. Im Mund eher schlank als füllig, trotzdem kraftvoll, zeigt Ansätze von Tiefe. Dunkle Früchte und eine deutliche Säure, die dem Wein zunächst die Harmonie nimmt. Mit mehr Luft, insbesondere am zweiten Tag harmonischer. Geschmacklich knochentrocken, neben den dunklen Früchten…

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Molitor Riesling Saar Alte Reben, 2005

Molitor Riesling Saar Alte Reben, 2005

Im Glas ein helles klares Gelb, erkennbar extraktreich zur Glasmitte hin dunkler werdend. Das Bukett verströmt Düfte von gelben reifen Pfirsichen, frischen Zitronen, auch etwas Kokos, dazu kommen würzige Wiesenkräuter. Eine wunderbare Nase mit duftender Opulenz und kühler Frische zugleich, sehr gut ausbalanciert. Im Mund wieder Pfirsich, auch Ananas, Zitrone, süße Kräuteraromen wie von Veilchenpastillen, leicht herbe mineralische Töne, auch trocknende Gerbstoffe. Der Restzucker wie auch die Säure sind tief eingebunden. Dazu kommt eine druckvolle Mineralik, die dem Wein hinten…

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J.L. Wolf Riesling Forster Ungeheuer, 2005

J.L. Wolf Riesling Forster Ungeheuer, 2005

Wolf´s Riesling Ungeheuer aus 2005 präsentiert sich im Glas in glänzender, sehr heller Farbe. Die Nase komplex, überaus einladend dank des intensiven Dufts nach Zitronenbiskuitrolle, Kräutern, Steinobst und mineralischen Noten. Im Mund wirkt der Wein auf den Punkt gereift, saftig, von luftiger Transparenz, jedoch mit ausreichendem Körper, vitaler Säure und zarten Bitternoten. Erneut gefallen die ausgeprägten mineralischen Noten, die knackige Pfirsichfrucht und die Zitruscreme. Der Abgang ist nicht sonderlich lang, jedoch blitzen darin junge Steinfrüchte und die cremige Textur hervor,…

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Reinhold Haart, Riesling Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 1. Lage, 2004 (AP#10 05)

Reinhold Haart, Riesling Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 1. Lage, 2004 (AP#10 05)

Dichtes Strohgelb, einige grüne Reflexe. In der Nase deutliche Sponti-Würze (wie Wasabi ohne Schärfe und Blumenkohl), Kräuter, Weinbergspfirsich. Saftig im Antrunk, vollfruchtig, dabei aber mit einer vibrierenden, fast cripspen Säure, die auf der Zunge tanzt und auch mit einem Tag Belüftung in der Flasche noch leicht prickelt. Fruchtig dicht im Mund, jede Menge Pfirsich und andere Steinfrüchte, verhalten mineralisch, wieder Kräuter, dabei wirkt der Wein schon elegant. Das Mundgefühl ist weich, die Kraft der Säure ist hier nicht mehr spürbar….

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Rudolf Fürst Riesling Centgrafenberg „R“ Großes Gewächs, 2006

Rudolf Fürst Riesling Centgrafenberg „R“ Großes Gewächs, 2006

Die Farbe ein strahlendes helles Strohgelb. In der kühlen, frischen Nase fallen zunächst die kräutrigen Aromen nach Dill auf, daneben junger Pfirsich, rote Johannisbeeren und mineralische Noten. Im Mund überraschend schlank, wirkt knochentrocken, die Säure hat enormen Biss und drängt die feinen Apfelaromen in den Hintergrund. Der Wein wirkt fast sauer und hat im Abgang ausgeprägte bittere Noten. Für ein Großes Gewächs sehr enttäuschend, da dem Wein die Substanz fehlt und er im Mund sehr unharmonisch wirkt. Diese Probleme zeigen…

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Schloss Lieser Riesling Kabinett Brauneberger Juffer, 2006

Schloss Lieser Riesling Kabinett Brauneberger Juffer, 2006

Im Glas klar, ein sehr helles Gelb, fein perlend. In der Nase eine zarte Schiefernote, Ananas, Apfel, gelber Pfirsich, eine feinwürzige Kräuternote. Im Mund blüht er richtig auf. Zuerst die typische, leicht pikante Feuersteinmineralität. Dann das Aroma mit gelber Steinfrucht, vor allem aber würzigen, kräuterigen Noten. Die Restsüße ist in der cremigen Textur mit dichtem Extrakt und ausgeprägter Mineralität verwoben. Ebenso wie die feingliedrige Säure, die im ganzen Verlauf präsent, aber nie richtig greifbar ist. Der Abgang hat Länge und,…

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Weingut Hahnmühle Riesling Spätlese trocken Oberndorfer Beutelstein „Sandstein“, 2005

Weingut Hahnmühle Riesling Spätlese trocken Oberndorfer Beutelstein „Sandstein“, 2005

Der Wein zeigt sich in hellem Goldgelb. Die Nase ist zunächst nur verhalten mit ganz leichten Spontinoten, mit mehr Luft zeigt sich dahinter eine ätherisch-kühle Note, dominiert von etwas Bergamotte, apfeligen und zitronigen Noten und einer leichten, eher eigentümlichen Muskatnussnote, die nach der Belüftung verschwindet. Retronasal zeigt sich der Wein kräftig im Alkohol, hier wirft er seine 13,0 % Alkohol druckvoll-stoffig in die Waage. Reifer gelber Apfel und Zitrus dominieren den ersten Antrunk, verhaltene Mineralität begleitet von floralen Nuancen und…

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Barmès-Buecher Riesling Leimenthal de Wettolsheim, 2003

Barmès-Buecher Riesling Leimenthal de Wettolsheim, 2003

Zunächst fällt die hohe Viskosität des Weines auf, die Farbe ist strohgelb mit grünen Reflexen. Die bukettreiche Nase verleugnet nicht die Spontanvergärung und duftet nach kandierten Zitronen, gelben Früchten und bietet eine überaus prägnante Mineralik. Im Mund präsentiert sich der Wein auf den Punkt gereift, sehr saftig, harmonisch und präsent, die Säure ist immer noch sehr vital und verspielt. Kräuterwürzige Aromen nach tropischen, kandierten Früchten und zarten mostigen Noten, gepuffert von einer herben Mineralik, langer Nachhall. Ein interessanter, markanter Wein…

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