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Category: Alle Verkostungen

Chateau Balestard, 2000

Chateau Balestard, 2000

Das Chateau zählt zu einer Handvoll Weingüter im weitläufigen Weißweingebiet Entre-deux-mers, auf denen hochqualitative Rotweine gelesen und vinifiziert werden. Eine Klassifikation fällt somit aus, die Weine werden als A.C. Bordeaux vermarktet. Der 2000’er ist im Glas rubinrot, dunkle Reflexe, etwas bräunlich und trüb, ein schmaler Wasserrand. Die Nase ist intensiv und bietet vor allem Düfte von süßlich-würzigem Herbstlaub, Nusspaprika, dazu Pflaumen und Kirschen. Im Mund eine dunkle, rauchige Wolke reifer Tannine, aus der heraus sich Paprika, Süßholz und ein Hauch…

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Max. Ferdinand Richter Riesling Spätlese Erdener Treppchen, 1988

Max. Ferdinand Richter Riesling Spätlese Erdener Treppchen, 1988

Im Glas ein schönes klares Gelb mit hellgrünen Reflexen. Leicht perlend, bestens in Form. In der ordentlichen Nase verlockende Tertiärnoten, leichter Petrolduft, umrankt von Williams-Birne und weißem Pfirsich, hindurch schimmert ein feinherber Mineralduft. Im Mund eine tolle Kombination von Fruchtschmelz, gut erhaltener Säure und einem feinherben Mineraleindruck. Nicht komplex, aber ausgewogen. Auch der Abgang ist gelungen und nimmt den schönen Fruchtschmelz mit nach hinten. Insgesamt eine schöne Spätlese mit filigraner Frucht-Säurestruktur, edelsüß ausgeprägt und mit alten Schiefertönen. Ein wohl schmeckender,…

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Clos du Caillou Chateauneuf-du-Pape, 2002

Clos du Caillou Chateauneuf-du-Pape, 2002

Im Glas relativ hell, ein dichtes Kirschrot, sehr klar, kleiner Wasserrand, schwenkt geschmeidig im Glas, tolle burgundische Farbe. In der Nase intensiv. Rote, reife Himbeeren, eine rauchige Garrigues-Note, Süßholz, etwas alkoholisch. Im Mund Himbeeren und rote Johannisbeeren, Kakaopulver, Lakritz, Anis, Kräuter. Sehr trocken, sehr dunkel, rauchig am Gaumen, eine dichte Tanninwolke, in der sich die schön anklingenden Aromen aber leider nicht so recht entfalten wollen. Auch im Abgang nicht sonderlich lang. Insgesamt ein Überlebender aus dem Rhone-Katastrophenjahr 2002 mit einer…

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Clemens Busch Riesling Spätlese ** trocken Pündericher Marienburg, 2005

Clemens Busch Riesling Spätlese ** trocken Pündericher Marienburg, 2005

Hellgelb und klar im Glas. In der Nase volle Frucht, Quitte, Weinbergspfirsich, etwas Maracuja, auch feinherbe Kräuter. Im Mund harmonisch, wieder Kräuter, Mirabelle, eine pikant nachhallene Mineralnote. Insgesamt viel von allem mit einer herben Mineralik, saftiger Säure, viel Frucht und einiges an übrig gebliebener Restsüße. Und nicht zuletzt 13 % Alkohol, der die ausgewogene Struktur etwas zu stark herausfordert. Im Abgang aromatisch, dabei etwas feurig. Eine üppige trockene Spätlese, die gut mundet, aber die feineren Nuancen gern noch etwas mehr…

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Chateau Pibran Paulliac Cru Bourgeois Supérieur, 1996

Chateau Pibran Paulliac Cru Bourgeois Supérieur, 1996

Im Glas ein dunkles Rotbraun, an den Rändern bereits wässrig, einiges Depot, etwas trüb. Intensive, konzentrierte Nase mit Kirschen, Loorbeeren, würzigem feuchtem Laub und einem Eichenholzton. Ein schönes Cuvee-Bukett mit Vorsprung der Cabernet-Nase. Im Mund viel weiches, geschmackvolles Tannin. Fleischig, kirschig, schwarze Beeren, ausgeprägte Noten von Bitterschokolade, Kaffee, Zedernholz. Entwickelt sich schön im Mund, der Abgang ist lang, etwas tanninherb, vor allem aber aromatisch. Insgesamt gut intakt, die Tannine trocknen sogar noch ein bisschen aus. Die von Parker bescheinigte Muskulösität…

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Meyer-Näkel Frühburgunder, 2004

Meyer-Näkel Frühburgunder, 2004

Im Glas ein schönes Burgunderrot, orange Reflexe, insgesamt hell und klar. Ein intensives, rauchiges, vielschichtiges Bukett aus Himbeeren, roter Beete und feuchter Erde, dazu eine leichte Trüffelnote, etwas Schokolade. Im Mund zurückhaltende Erd- und Himbeeren auf einem geschmeidigen, sehnigen Säurebett. Der Körper kommt voll zur Geltung. Von den sparsamen Tanninen bleibt der Gaumen zunächst unbeeindruckt, erst im Abgang stellt sich eine leichte Adstringenz ein. Insgesamt ein schöner, duftiger Frühburgunder für Bukett-Trinker. Sehr gut gelungen ist der Barriqueausbau, der den Wein…

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Max. Ferdinand Richter Riesling Spätlese Erdener Treppchen, 1990

Max. Ferdinand Richter Riesling Spätlese Erdener Treppchen, 1990

Im Glas kristallklar, ein ganz helles Gold, an den Rändern etwas wässrig. Eine intensive, spannungsvolle Nase mit gelbem, reifem Steinobst, einem Hauch Blaubeeren und einer Schiefernote. Nicht ganz mit dem Bukett mithaltend, aber gleichsam spannend ist er auch im Mund, zuerst mit einer deutlichen Säure, dann mit einer dezenten schmelzig-reifen Fruchtsüße im Zusammenspiel mit einer feinen herben Mineralnote. Recht kurz ist der Abgang, am Ende bricht der Wein ab — zusammen mit dem leicht seifigen Säureton ein Zeichen, dass er…

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Umathum St. Laurent, 2004

Umathum St. Laurent, 2004

Purpurrot mit violetten und blauen Reflexen, klar und mit dunklem Extrakt in der Glasmitte. Die Nase ist sortentypisch kirschig mit roter Beete, etwas Schlangengurke, dabei harmonisch, intensiv und verführerisch weich und duftig. Beim Verkosten zunächst viel Säure, ein dunkler Tanninton, gerade so reifen, nicht süßen Him- und Brombeeren und einem dunklen Schokoladenton. Das Holz kommt angenehmerweise recht kurz, das Aroma ist reinsortig und zurückaltend elegant. Es lässt noch Platz für feine, konzentriert-herbe Mineralnoten, die ungestört bis in den langen Abgang…

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Valserrano Rioja Reserva, 2000

Valserrano Rioja Reserva, 2000

Im Glas granatrot mit extraktreichen Reflexen in der Mitte, insgesamt ein klarer, heller und vornehmer Tempranillo. Das Bukett ist etwas verhalten, bringt aber ein reintöniges, duftiges Aromaspiel: Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, heller Tabak, ganz Rioja. Dazu eine kühle Frische wie von Nadelholz. Im Mund Kirsche und Himbeere, hinten grüne Bananen. Eine schöne, niveauvoll ausgeglichene Struktur mit einer deutlichen, aber feinen Säure. Die Tannine sind noch adstringierend, arbeiten aber die Aromen gut heraus. Der Körper zeigt Feuer und Volumen. Anfänglich am Gaumen…

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Umathum Zweigelt, 2004

Umathum Zweigelt, 2004

Im Glas sehr klar, bietet er ein Farbenspiel aus einem tiefen Dunkelrot mit violetten Reflexen. In der Nase eher verhalten mit einer etwas eigenartigen, aber nicht unharmonischen Mischung aus schwarzen Holunderbeeren, Feuerwerkskörpern, roter Beete, im Hintergrund etwas Pflaume. Beim Verkosten vegetabil wie von Gurke, dazu Lakritz, am Ende ein Hauch Cassislikör. Schön an dem Wein ist weniger das doch sehr dezente Aroma, dafür aber die Struktur, die es schafft, einen ordentlichen Körper auch ohne überbordende Fruchtaromen, starke Tannine oder üppige…

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