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Category: Alle Verkostungen

Tenuta di Ghizzano Veneroso, 2005

Tenuta di Ghizzano Veneroso, 2005

70 Prozent Sangiovese, 30 Prozent Cabernet Sauvignon – mit dieser Mischung kam der Venerosso ins Glas.  In der vielschichtigen Nase sehr viel Sauerkirsche, unterlegt von Karamell, Vollmilchschokolade, Johannisbeere und einem Touch Zigarrenkiste. Kräuter und die Wärme der italienischen Sonne runden diesen Auftritt ab. Man sieht sich spontan in einen Garten in der Toskana versetzt, weiter Blick über die Hügel, die Sonne versinkt gemächlich… Im Mund hat diese Cuvée einen mittleren Körper, wieder ein nuancenreiches Spiel aus Kirsche, Zigarrenkiste und Kakaospuren….

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Latour-Giraud Meursault Charmes Premiere Cru, 2007

Latour-Giraud Meursault Charmes Premiere Cru, 2007

Die Nase präsentiert sich tief und vielschichtig, zuerst leicht scharf mit Cassisblättern, dann dringen feine Fruchtaromen durch von aromatischer Zitrone, etwas Limette, auch einem Anflug von roten Beeren, aber ohne jede Opulenz, eher tief, mineralisch und etwas schlank. Beim Antrunk wird der Gaumen zuerst von einer prägnanten Säure beeindruckt, die nicht nur Frische bringt, sondern in einem schönen Spiel zusammen mit der Mineralität kühlend und sehr intensiv wirkt. Hier zeigt der Wein ganz seine Herkunft, mir ist die Säure aber…

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Riesling Große Gewächse 2012

Riesling Große Gewächse 2012

Riesling Große Gewächse 2012 Der nachfolgende Beitrag bietet eine allgemeine Beschreibung des Jahrganges 2012 und zahlreiche Eindrücke zu den einzelnen Großen Gewächsen. Der Artikel wird die nächsten Monate laufend um weitere Notizen ergänzt. **** (Sehr guter Jahrgang) 2012 ist ein sehr gutes Jahr für große Riesling-Gewächse, vielleicht entwickelt es sich gar zu ausgezeichneter Größe. Heute zeigen sich die Weine unruhig, aromatisch verschlossen und teilweise schwer zu beurteilen. Im Gegenteil zu 2011 fehlt es vielen an Charme, vermutlich erfolgte die Abfüllung…

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Kloster Eberbach Riesling Kabinett trocken Rauenthaler Baiken „Crescentia“, 2010

Kloster Eberbach Riesling Kabinett trocken Rauenthaler Baiken „Crescentia“, 2010

Der trockene 2010er-Kabinett aus dem Baiken präsentiert eine mineralisch-pikante Nase nach Gummi, nassem Schiefer und weißem Rauch. Obwohl mineralisch geprägt, zeigt er eine für den Baiken typische reife Pfirsichfrucht, bleibt jedoch elegant und feinsinnig mit schön verwobenen Botrytis-Anklängen. Am Gaumen von betont mittlerem Körper, der Antrunk saftig, mit fleischiger, recht reifer Steinfrucht, daneben honigsüßen Anklängen, packende, steinwürzige Mineralik, von Anbeginn greift die jahrgangstypische Säure in den Gaumen und macht den Wein fordernd, gleichzeitig frisch und animierend zu trinken, wirkt vom…

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E. Guigal Château d´Ampuis Côte-Rôtie, 1999

E. Guigal Château d´Ampuis Côte-Rôtie, 1999

Der Ampuis präsentiert sich heute nach einer Stunde in der Karaffe perfekt gereift und bestätigt den Ruf, dass der 99er vermutlich der bisher beste erzeugte Château d´Ampuis ist. Die Nase feinsinnig, mit aromatischer Tiefe nach sehr zarten, rauchigen Schinkenaromen, gerösteten Kräutern, einem Hauch edler Vanille, reifen Schwarzkirschen, Holunder, Oliven und einem Schuss Minze, zeigt ständig neue Facetten und bleibt dabei stets subtil und elegant. Am Gaumen von mittlerem Körper, ein über den gesamten Verlauf stets feinsinniger Wein, der über auf…

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Weingut Fritz Haag Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Kabinett, 1996

Weingut Fritz Haag Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Kabinett, 1996

Strahlendes Goldgelb. Eine noch recht frische Nase, die bestimmt wird von roten Äpfeln, etwas Pfirsich und – vorallem mit etwas Zeit im Glas – mineralisch ziehendem nassen Schieferstein. Der Wein zeigt nur ein wenig Malz, das auf sein Alter hindeutet. Dominierend sind hier aber die apfeligen Fruchtnoten, sein Alter scheint nur leise auf. Auch im Mund eine saftige Pfirsich-Apfelkomposition, leichter bis mittlerer Körper, zum Gaumen hin durchaus Druck aufbauend. Strahlende Apfelfrucht (Boskop), die Säure sorgt mit ganz leichter Überpräsens (im…

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Eine Weinreise ins Elsass Sommer 2013

Eine Weinreise ins Elsass Sommer 2013

Gemeinsam mit sieben weiteren Weinnasen ging es im Frühjahr 2013 endlich mal wieder Richtung Colmar. Die letzte Reise lag bereits fünf Jahre zurück und so war meine Vorfreude auf Flammkuchen, Vogesen, Fachwerkhäuser, Gewürztraminer und natürlich den zahlreich verfügbaren Sternen auf meinem Teller groß. Konsequent zum gesamten Wetterverlauf im Frühjahr 2013 war mal wieder Dauerregen angesagt und so flugs die Regenjacke in den Koffer geworfen – es sollte sich als guter Entschluss erweisen. Für die drei Tage hatten wir uns täglich…

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Weingut Robert Weil Riesling Spätlese Kiedricher Gräfenberg 1999

Weingut Robert Weil Riesling Spätlese Kiedricher Gräfenberg 1999

Dieser Wein wurde bei bestem Wetter als Strandwein verkostet. Das bot beste Voraussetzungen — freie Atemwege, viel Zeit und gute Stimmung. Der Wein sollte selbige noch weiter heben und ließ uns eine ganze Weile erstaunt in den Dünen sitzen. Eine Nase voll puren reifen Rieslings. Idealtypisch. Eine gereifte weiße Steinfrucht, Noten von grüner Banane, reifer Mandarine, Kräuterblumen, etwas Waldmeister, auch bereits in der Nase mineralische Frische, nur ein Anflug von Petrol. Ein reifes Bukett wie aus dem Bilderbuch der Spätlesen….

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Julian Haart – Die Lagenweine und zwei Süße zum Abschluss

Julian Haart – Die Lagenweine und zwei Süße zum Abschluss

So, es geht weiter mit den Lagenweinen, den beiden Spitzenweinen von Julian Haart, gefolgt von zwei Restsüßen. Dieses Mal gemeinsam mit Guido verkostet. Wir stimmten mit unseren Einschätzungen überein. Riesling Piesporter Goldtröpfchen, 2012 Reintöniger Duft nach Zitronen und Orangenschalen, Schieferanklänge im Hintergrund, sauber und helltönig. Am Gaumen von mittlerem Körper, saftiger Antrunk mit erneut viel Zitrusfrüchten, vor allem Orangen sind vorherrschend, die Mineralik noch recht verhalten, was bei Jungweinen aus dieser Lage nicht unüblich ist, ein stimmiger Säurebogen begleitet uns…

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Chateau de Fieuzal Blanc Pessac-Leognan, 1996

Chateau de Fieuzal Blanc Pessac-Leognan, 1996

Unmittelbar nach dem Aufziehen strömt ein geöffneter und ganz typischer BDX blanc-Duft aus dem Glas. Exakt hierfür pflege ich meine kleine Ecke weißer Bordeaux in meinem Keller. Die Nase eine Melange aus billigem Kaugummi, geröstetem Olivenbrot, Anis, freuchten Kieselsteinen, tropische Früchten und die übliche Honignote von der Botryitis des Semillion, alles zusammen ergibt eine derartig stimmige Verbindung, dass jeder ernsthafte und offene Weinfreund sofort versteht, warum es diese Weinart einfach geben muss. Zu gebratenem Fisch, zu Greveten, zu bestimmten Austernarten…

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