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Category: Alle Verkostungen

Domaine Robert Chevillon Pinot Noir Nuits-Saint-Georges 1er Cru „Les Vaucrains“, 2004

Domaine Robert Chevillon Pinot Noir Nuits-Saint-Georges 1er Cru „Les Vaucrains“, 2004

Dass auch anerkannt gute Winzer mit schwachen Jahrgängen zu kämpfen haben, zeigt dieser Wein (leider) recht eindrücklich. Die Nase deutet zwar Tiefe an, sie wird dann aber leider das einzige echte Highlight dieses Weines bleiben… 2004 zählt in Burgund wohl zu Recht zu den schwächeren Jahrgängen des Jahrzehnts – denn Winzer und Lage geniessen im Übrigen schon mein Vertrauen. Komplexer Aromenauftakt im Glas, es riecht nach Kirschfrucht und nobler Walderdbeere, einem Bündel getrockneten Kräutern und – zunehmend – nach Zitrusfrucht….

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Gianni Paoletti Cabernet Sauvignon Napa Valley, 1997

Gianni Paoletti Cabernet Sauvignon Napa Valley, 1997

Der Cabernet von Gianni Paoletti erfüllte punktgenau unsere Erwartungen an einen Cabernet aus Napa Valley. Eine noch sehr frische und ausdruckstarke Nase nach reifen Herzkirschen, dunkler Schokolade, viel, leicht süßlicher Minze, dahinter eine verhaltene Kräuterwürze, hat auch den charakteristischen charmanten Touch der Napas, keine intellektuelle Herausforderung, jedoch entsteht viel Vorfreude auf den ersten Schluck. Am Gaumen ist er ebenso typisch für einen hochwertigen Cabernet aus Kalifornien. Zum einen hat er Schmelz, charmante Extraktsüße, fleischige, dichte dunkle Beerenfrucht und Herzkirschen, er…

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Premiere Crus aus Morey-Saint-Denis

Premiere Crus aus Morey-Saint-Denis

Premiere Crus aus Morey-Saint-Denis Burgundische Gemeindeprobe bei der Bonner Weinrunde, Teil Nr. 2. Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr, damals mit schönen Weinen aus Gevrey Chambertin, ging es diesmal nach Morey-Saint-Denis. Um ein gutes Vergleichsniveau erreichen zu können, entschieden sich Caro und Steffen diesmal dazu, nur Premiere Crus in die Probe zu nehmen, was – bis auf wenige Ausnahmen – auch fast vollzählig gelang… Weiter lesen…

Elf mal 1982er-Bordeaux

Elf mal 1982er-Bordeaux

[Gastbeitrag von Michael Herr] 1982 gilt als der beste Jahrgang in seiner Dekade. Entsprechend haben sich auch die Preise entwickelt – sie sind ständig gestiegen. Daher war die Einkaufspolitik recht einfach: Meide den hochgelobten und teuren Jahrgang 1982, kaufe und trinke 1985,1986, 1988 und 1989 (wenn es der Geldbeutel ab und zu zulässt). Hierdurch hatte ich viele schöne eindrucksvolle Wein-Erlebnisse, allerdings auch einige Enttäuschungen  (beispielsweise Ducru Beaucaillou mit penetranten Geruch und Geschmack nach Chemie/Holzschutz). Ich erfuhr auch, dass es nicht…

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Ökonomierat Rebholz Riesling “Vom Bundsandstein” Spätlese trocken, 2007

Ökonomierat Rebholz Riesling “Vom Bundsandstein” Spätlese trocken, 2007

Eine urwüchsige, wilde Spontinase – Erde, Feuerstein und feine Würze, die zunächst nur schüchtern von Mandarinenschale ergänzt wird. Baut mit Belüftung aber aus und wird etwas fruchtbetonter, eine Melange aus Stein- und Kernobst, und weiter die altbekannte Mandarinenschale gesellen sich hinzu. Betont würzig-erdiger Antrunk, trocken wirkend, die Frucht zurückgenommen, etwas gelber Apfel. Prägend ist aber die Würzigkeit, die fast ins Lakritzige übergeht. Hat Kraft und Struktur. Dank seiner sehr pikanten Säure wird der Wein im Verlauf zunehmend stahliger, entwickelt einen…

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Domaine Amiot, Morey-Saint-Denis „Les Ruchots“, 2002

Domaine Amiot, Morey-Saint-Denis „Les Ruchots“, 2002

Während ich die Notizen zu einer Morey-Saint-Denis Premiere Cru-Probe zusammenfasse, vergnüge ich mich mit diesem Wein… Reife, aber vielschichtige Nase nach dunkler Schokolade, Krokant, Champignons, Orangenschale, Teer und Kräutern. Nur noch verhaltene Fruchtaromen nach dunkler Herzkirsche. Frischer Auftakt im Mund, rote Früchte, insbesondere Himbeere und Herzkirsche, dann kräftige, leicht röstige Holzaromen, Herrenschokolade. Bratensaft und – insbesondere zum Finale hin – ein großes Bündel Kräuter. Pikante, etwas vorstehende Säure. Der Verlauf ist ausgeglichen, das abgeschliffene Tannin hat sich bestens eingebunden und…

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Domaine Esmonin Michel & Fille (Sylvie) Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos Saint-Jacques, 1993

Domaine Esmonin Michel & Fille (Sylvie) Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos Saint-Jacques, 1993

Als irgendwann in den 30er-Jahren die Klassifikation der Lagen in Gevrey-Chambertin erfolgte, wurde der Clos Saint-Jacques mehr aufgrund formalen Gründen nicht in den Rang eines Grand Cru erhoben. Er grenzte nicht unmittelbar an den Kern der großen Lagen an, obwohl seine Exposition und auch der Boden dem Chambertin recht ähnlich sind. Er gilt heute als hochwertigste Premier Cru-Lage in Gevrey, die vom Potential mit den großen Lagen der Appelation mithalten kann. Dies deckt sich auch mit meiner, zugegebenermaßen sehr beschränkten…

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Eine Kurzreise an die nördliche Rhone – Gangloff, Ogier und Co.

Eine Kurzreise an die nördliche Rhone – Gangloff, Ogier und Co.

Wein von der nördlichen Rhone stand jüngst auf unserem Abendprogramm, zwei mal in weiss, zwei mal in rot – eine „Kurzreise“ halt. Als ersten Wein, einen Condrieu, schickten wir von der Domaine Georges Vernay den „Les Chaillées“ aus dem Jahre 2010 ins Rennen, ein wunderbarer Condrieu von besonderer Klasse:  eine Nase für stille Momente, da sich hier Zeit und Muße zu nehmen lohnt, satt und verspielt zugleich die Aromenfülle von Vanille, weissen Blüten, frisch gehackten Nüssen und ätherischen Zitrusaromen. Zugegeben,…

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Bordeaux Blanc in der Alten Schlosserei in Engelskirchen

Bordeaux Blanc in der Alten Schlosserei in Engelskirchen

Wer trinkt heute schon regelmäßig weiße Bordeauxs? Oder wer sammelt die Weine über viele Jahre, denn die Besten von ihnen sollten schon 15 bis 20 Jahre Flaschenreifung hinter sich haben, damit sich die Aromatik voll entfalten kann. Um so verzückter war ich, als im Keller eines guten Weinfreundes zahlreiche dieser Weine lagerten. Beinahe umgehend fing ich an ihn um eine Probe dieser Weine zu bitten. Ich selbst hatte kaum Erfahrung damit. Hier und dort kam mal ein Wein auf den…

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Bürklin-Wolf Riesling Forster Pechstein GC, 2009

Bürklin-Wolf Riesling Forster Pechstein GC, 2009

Selbstredend ist dieser Wein deutlich vor seiner Blütezeit geöffnet worden, aber die Neugierde, wie sich der Wein seit seiner Premiere im Herbst 2010 entwickelt hat, trieb mich zur vermeintlichen Unvernunft – vermeintlich deshalb, weil er bereits heute richtig Spass machte, auch wenn er vermutlich erst in drei bis vier Jahren zur Höhe auflaufen wird… Im Glas ein helles strohgelb,  die wuchtige Nase zeigt sich altholzig-erdig-nussig, Mittelhardt pur, Ansätze von innerer Spannung zeigend, erst hinter den nussig-erdigen Aromen arbeitet sich eine…

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