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Category: Alle Verkostungen

Schloss Lieser Riesling trocken, 2008

Schloss Lieser Riesling trocken, 2008

Obwohl ich schon seit einiger Zeit ein großer Freund dieses Weinguts bin, ist dies hier der erste trockene Wein, den ich von Schloss Lieser im Glas habe. Bekannt ist das Gut für seine rest- und edelsüßen Rieslinge aus den Lagen Brauneberger Juffer(-Sonnenuhr) und Lieser Niederberg-Helden. Aus Neugier hatte ich jedoch diesmal auch ein, zwei Fläschchen der trockenen, ohne Lagenbezeichnung vertriebenen Rieslinge bestellt, und direkt nach dem Auspacken der Lieferung kam nun der einfache QbA mit dem optionalen Schraubverschluss ins Glas….

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Thunevin-Calvet Cuvée Constance, 2006

Thunevin-Calvet Cuvée Constance, 2006

Einmal im Jahr, da werfe ich alle Vorurteile und früher gemachten Erfahrungen einfach über Bord, dann schlage ich bei den „sensationellen Weinangeboten“ der Discounter zu. Die Vorzeichen standen diesmal vergleichsweise auch gar nicht mal so schlecht: der Winzer Jean-Luc Thunevin geniesst dank seiner Arbeit (z.B. bei Chateau Valandraud, um nur ein Beispiel zu nennen) weltweite Anerkennung, der Jahrgang 2006 war in der Region Roussillon kein schlechter, die Vorgängerjahrgänge dieser Weinlinie wurden über einen (von mir in ihrer Qualitätsauswahl als recht…

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Weingut Duijn Pinot Noir Jannin, 2004

Weingut Duijn Pinot Noir Jannin, 2004

Zurückhaltende, aber feste mineralische Nase. Wirkt trotzdem eher elegant als voluminös. Typische rotbeerige Frucht eines deutschen Spätburgunders, aber mit feinen Akzenten: etwas Minze und blumigen Aromen. Im Mund wirkt der Wein noch jung, ein wenig verschlossen, recht stoffig, ein Hauch Gerbstoffe, die im Abgang den Wein noch etwas schlank werden lassen. Nach einer Weile zeigt der Wein aber ein breit gefächertes, elegantes Früchtebukett: Himbeere sowie Brombeere und etwas Erdbeere, daneben eine angenehme rauchige Mineralität, zarte Eichenwürze, erneut florale Noten und…

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Martin Müllen Riesling Kröver Paradies Spätlese ** trocken, 2005

Martin Müllen Riesling Kröver Paradies Spätlese ** trocken, 2005

Goldgelbe Farbe. Vielschichtige, kraftvolle Nase nach weißen Blüten, rosa Grapefruit, dazu feinwürzige Honiganklänge; die Nase lässt erahnen, dass dieser Wein hochmineralisch ist, ein staubig-rauchiger Schieferton durchzieht das Glas, auch würzige Ankläge, die mich an dunkle, kräutrige Bratensauce erinnern, heller Tabak und wieder Kräuter wabern bodennebelartig durch das (dringend empfohlene) große Bordeauxglas. Etwas (aber gänzlich saubere) Botrytis meine ich zu vernehmen. Diese Nase hat bei aller Kraft auch eine feine Komplexität. Im Antrunk wirkt der Wein dann fast ein wenig wie…

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Johanneshof Reinisch St. Laurent Frauenfeld, 2004

Johanneshof Reinisch St. Laurent Frauenfeld, 2004

Seit meinem Besuch vor Ort hat sich der Wein nochmal deutlich entwickelt. Nun ist er reif und macht Spaß. Ein gelungener Wein für die ersten kälteren Herbsttage vor dem Kamin: warm, weich, voluminös, nicht sonderlich komplex, aber hat Dichte und ist einfach ein leckerer Gaumenschmeichler. Im Glas haben wir die typische Farbe von einem Kirschsaft beim St. Laurent. Intensive, warme Nase mit einer Hommage aus kräuteriger Würze vom Fassausbau, reifen Pflaumen, Marzipan und Vollmichschokolade. Auch im Mund sofort voll da,…

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Dönnhoff Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese, 2004

Dönnhoff Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese, 2004

Revoco! Hatte ich bei Verkostung dieses Weines noch verkündet, mir sei diese Spätlese „locker 90 Punkte“ wert, muss ich mir nun mit ein wenig Abstand eingestehen, dass dies dann doch ein ganz klein wenig zu wohlwollend war. Denn, bei etwas objektiver Betrachtungsweise (nur mir selbst gegenüber) muss ich zugestehen, dass er ein „ausgezeichnet“ nicht erreicht, ein „sehr gut aber wirklich verdient hat. Glücklicherweise muss ich mich nun nicht in den Staub legen, sondern kann in aufrechter Haltung sitzend wie folgt…

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Bakus Öküzgözü/Bogaskere „Butik Rezerve“, 2005

Bakus Öküzgözü/Bogaskere „Butik Rezerve“, 2005

Ein Urlaubsmitbringsel. Keines von denen, die man wochenlang am Strand für einen Grand Cru gehalten und die sich zuhause erst als Tinktur der Machart „Chateau Migraine“ entpuppen, sondern unverkostet und auf Verdacht, ohne nostalgische Erinnerung, im Duty-Free-Shop erstanden. Dennoch ist eine offene Verkostung eines solchen Weines eigentlich blödsinnig. Es gibt zwei Möglichkeiten: Man findet ihn schlecht, dann wird man von den einen für einen Weinsnob gehalten. Oder man findet ihn gut, dann spotten die anderen – die, die bei Bekanntgabe…

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Weingut Bründlmayer Riesling Kamptaler Terrassen, 2006

Weingut Bründlmayer Riesling Kamptaler Terrassen, 2006

Das Weingut Bründlmayer muss man wohl nicht umfassend vorstellen – sein Name und seine Weine sind auch über die österreichischen Landesgrenzen hinaus weithin bekannt. Vielleicht nur soviel: die Weingärten des Gutes sind im nieder- österreichischen Kamptal in Langenlois und in Zöbing gelegen, gute 70 km nordwestlich von Wien entfernt. Unter dem Namen „Kamptaler Terassen“ füllt das Weingut Grünen Veltliner und Riesling seine Basisqualitäten. Der Jahrgang 2006 gilt in Österreich als außergewöhnlich gut – die Weine sind – ganz grob verallgemeinernd…

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Marc Kreydenweiss Riesling Clos Rebberg, 2005

Marc Kreydenweiss Riesling Clos Rebberg, 2005

Ahh, Elsass in seiner eleganteren Form kommt es mir sofort in den Sinn, sobald die ersten Aromen meine Nase umfliegen. Die fein, oxidativen Noten gemeinsam mit der herb-krautigen Mineralität lassen keinen anderen Schluss zu. Daneben eine Menge frisch geschnittenes Heu, kandierte Zitrusfrüchte, getrocknete Aprikose und ein Hauch Feige runden das schöne Bukett ab. Mit jedem Nachschenken wandelt sich die Nase leicht; hat also Komplexität und Tiefgang, jedoch gleichzeitig etwas warmes, ja fast opulentes. Erster Eindruck im Mund: lecker, weil unheimlich…

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Bruno Giacosa Barolo Falletto di Serralunga d´Alba, 1993

Bruno Giacosa Barolo Falletto di Serralunga d´Alba, 1993

Granatrot mit ziegelroten Reflexen, was – da der Wein blind ins Glas kam – auf einen deutlich gereiften Jahrgang schliessen ließ. Dass es sich hierbei um einen Piemonteser handelte, konnte der Wein jedoch nicht lange verbergen, zu typisch war doch sein Auftritt. Ansätze von Komplexität zeigend in der rotfruchtigen Nase (Sauerkirsch und Hagebutte), präsentiert der Wein dann auch leicht grün-vegetabile Töne, etwas Rose, Rosenstengel, deutlich etwas Leder und eine Spur Lösungsmittel, die sich mit weiterem Schwenken im Glas aber großteils…

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