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Category: Alle Verkostungen

Marqués de Murrieta Ygay Rioja Reserva, 2001

Marqués de Murrieta Ygay Rioja Reserva, 2001

89 % Tempranillo, 7 % Grenache und vier Prozent Mazuleo. 22 Monate Fasslager in amerikanischer Eiche, mit dem Jahrgang 2001 ein exzellentes Jahr – Eckdaten, die darauf hindeuten, dass diese Cuvée Zeit brauchen würde, um auszureifen – und ich kann festhalten: sie hat die Geduld mit einem überzeugenden Auftritt gedankt! Dunkler rubinroter Kern und leichte granatrote Reflexe zum Rand hin. In der Nase ein leicht balsamischer Holztouch, dunkle Pflaumen, ein Korb voll roter und schwarzer Beeren. Scheu arrangieren sich Kakaonoten…

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Chateau Pichon-Longueville Baron Pauillac, 1993

Chateau Pichon-Longueville Baron Pauillac, 1993

Robert Parker findet den 93er langweilig und ein dünnes Weinchen und straft ihn mit 84 Punkten regelrecht ab, die schwächste Bewertung der letzten 25 Jahrgänge. Ganz anders bei Gabriel, der den Wein viel Stuktur und Finesse attestiert und ihm 17 Punkte gibt. Ich vermute schon jetzt, welche Bewertung mir näher liegen wird. Eine Stunde nach dem Öffnen der Flasche hat sich der Wein geöffnet. Eine grazile Nase, sofort als Bordeaux zu erkennen, jedoch überraschend weich und charmant für einen Pauillac….

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Quinta Vale Dona Maria Vinho Tinto Douro DOC, 2003

Quinta Vale Dona Maria Vinho Tinto Douro DOC, 2003

Dunkes violettes Rot mit kompaktem Kern. Kurz nach dem Aufmachen reichlich Lösungsmittel, das allmählich abklingt. Der Wein schafft es, uns dank seiner sehr charmanten Früchte abzulenken. Vor allem Kirschkonfit steigt uns die Nase, dahinter ein Sammlung von Waldfrüchten und Cassis. Im Hintergrund zarte Gewürznoten, aber auch leider ein ganz leichter Touch von feuchter Pappe. Im Mund sehr konzentriert, man merkt direkt, dass aus den Trauben in erster Linie Portwein erzeugt wird. Der mächtige Körper sorgt dafür, dass die 15 %…

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Chateau Charmail Tours de Charmail Haut Medoc, 2005

Chateau Charmail Tours de Charmail Haut Medoc, 2005

Das Chateau Charmail liegt in unmittelbarer Sichtweite zu Sociando Mallet, ist aber sicherlich nicht mit den allerbesten Terroirs ausgestattet. Trotzdem wurden in den letzten zehn Jahren die Qualitäten immer besser. Der hohe Merlot-Anteil von fast 50 % sorgt für eine ungemein seidige Textur und eine große Zugänglichkeit bereits in seiner Jugend. Die meisten seiner Weine kann man nach fünf Jahren bereits mit großem Genuss trinken und sind noch sehr bezahlbar. Heute geht es jedoch um seinen Zweitwein von dem jährlich…

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Clos des Papes Chateauneuf du Pape, 2000

Clos des Papes Chateauneuf du Pape, 2000

Leichte Trübung, Kirschrot mit durchscheinendem Kern und feinem braunen Rand. Zu Beginn recht verhaltene Nase, primär nach Kräutern und rotbeerigen Waldfrüchten. Dahinter eine leichte Acetonnote und ein Touch von kreidiger Mineralität. Nach drei Tage hat sich die Nase deutlich entwickelt. Sehr elegant strömen mir nun Kirsch- und Sanddornlikör-Aromen entgegen, daneben eingelegte Pflaumen und erste Altersnoten. Gefällt wegen seiner noblen Art. Der Antrunk sehr saftig und fruchtbetont, viel Pflaumenmus, Waldbeeren und ein Touch Casis. Das Ganze ist samtig unterlegt von kräftigen,…

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Weingut von Othegraven Kanzem Altenberg Erstes Gewächs QbA, 2005

Weingut von Othegraven Kanzem Altenberg Erstes Gewächs QbA, 2005

Nach einer langen Rotweinprobe sah ich verzückt was unser Gastgeber zum Abschluss als großes Gewächs auf den Tisch stellte; ein hochgelobtes erstes Gewächs von der Saar. Immer wieder hatte ich von der besonders gelungen 2005er Kollektion dieses Winzers gelesen. Also die Vorfreude und auch das Wohlwollen, eigentlich aller Weinfreunde, war groß, aber irgendwie zündete der Wein bei uns so gar nicht. Bereits die Nase erzeugte einige skeptische Falten auf der Stirn. Derartig überreife Steinfrüchte drängten sich mit aller Macht aus…

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Alte Spanier von 1962 bis 2000

Alte Spanier von 1962 bis 2000

Kürzlich hatte ich eher zufällig die Gelegenheit einige große, gereifte Spanier zu verkosten. Wir pilgerten mal wieder nach Oberhausen und Norbert und Wera sorgten wieder souverän für einen unterhaltsamen und überaus genussreichen Abend. Aber nicht zuletzt waren hierfür auch die L`Ermitas, Culmen, Curium und Gran Valtravieso mitverantwortlich. Aber lest selbst… 

Weingut Spreitzer Riesling Oestricher Doosberg Spätlese Trocken, 2007

Weingut Spreitzer Riesling Oestricher Doosberg Spätlese Trocken, 2007

Kräftiges Strohgelb. Recht kräftige Nase nach reifen Steinfrüchten und leicht herben Kräutern, nachgelagert eine cremig-rauchige Mineralik. Macht spontan Vorfreude auf den ersten Schluck. Dieser fällt dann betont saftig und trinkanimierend aus. Es läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Harmonisches Spiel aus Säure und Frucht mit viel Kraft. Die mürben Äpfel und die Steinfrucht sind unterlegt von einer Mineralik nach Brotkruste und herber Cremigkeit. Ein ziemlich hedonistischer Spaß im Glas, der für eine Spätlese trocken recht konzentriert wirkt, aber auch…

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Weingut Hirtzberger Riesling Singerriedel Smaragd, 1999

Weingut Hirtzberger Riesling Singerriedel Smaragd, 1999

Vor ein paar Wochen in Rainers Wachau-Probe. Die ersten dreizehn Weine brachten (für mich gänzlich blind) ein wirklich sehr hohes Niveau ins Glas – niemand hätte gemeckert, wenn es einfach so weiter gegangen wäre. Ging es aber nicht… Die Flasche, die als Wein 14 auf den Tisch kam und diesen – bis auf den allerletzten Tropfen geleert – wieder verließ, sollte der Höhepunkt dieser Probe werden. Und was für einer… In der Nase viel Brotkruste, Mirabelle, eine wunderbar eingebundener, kräftiger…

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Weingut Christmann Riesling Gimmeldinger Biengarten Spätlese trocken, 2007

Weingut Christmann Riesling Gimmeldinger Biengarten Spätlese trocken, 2007

Helles Goldgelb, der Wein liegt ungemein viskos im Glas. In der Nase erdige Zitronentöne, eine sehr reife Frucht strömt aus dem Glas, ganz feine Lacktöne mischen sich in die Frucht. Zunächst. Denn dahinter schält sich mit zunehmender Luft ein betörender Duft nach weißen Blüten und konzentrieten Orangenölen hervor, wieder später deutet er sein spannungsgeladenes Mineral an. Die Nase wirkt am Ende dieser Entwicklung durchaus komplex. Im Mund ein voller Körper, nicht ganz trocken, erdig-stoffige Eindrücke beherrschen den Auftritt, dazu Zitrone…

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