Tesch Riesling St. Remigiusberg, 2005
Martin Tesch ist als Purist bekannt. Er keltert seit einigen Jahren nur noch sechs Prädikatsweine aus niedrigsten Erträgen, allesamt trocken und durchgegoren: den Kabinett „Unplugged“ (siehe Verkostung vom 30. Juli) sowie fünf trockene Spätlesen aus Lagen in Laubenheim und Langenlonsheim. Eine Querverkostung ist interessant, denn die Weine unterscheidet nichts als die Bodenbeschaffenheit und das Mikroklima. Gemeinsam ist ihnen eine knackige Säure und ein komplexer mineralischer Schmelz. Der Beste aus 2005 ist nach meinem Geschmack der St. Remigiusberg. Er ist schon…