Durchsuchen nach
Category: Alle Verkostungen

Pierre Frick Pinot Noir, 2002

Pierre Frick Pinot Noir, 2002

Im Glas ein schimmerndes, helles Ziegelrot mit orangen Reflexen, trüb, ungefiltert. In der Nase ein ganz leichter spontanvergorener Schwefelton, dahinter eine intensive fruchtig-würzige Nase mit roten Beeren, Kirschen und Süßholz, etwas harzig. Ausdrucksstark und sortenrein. Im Mund geht es einmal quer durch den Garten roter süßreifer Früchte — vor allem Himbeeren, hellrote Kirschen, auch etwas Hagebutte. Unerwartet deutliche, dunkle, fruchtig-traubige Tannine mit einem Aromaanklang von Traubenkernen und -stilen aus der Maischegärung. Die Gerbstoffe sind noch ein wenig adstringierend, aber zusammen…

Weiterlesen Weiterlesen

Conde de Valdemar Rioja Reserva, 2001

Conde de Valdemar Rioja Reserva, 2001

Im Glas ein glänzendes, klares Kirschrot mit dünnem Wasserrand. Die Nase bietet von Rauch umnebelte Kirschen, Dörrpflaumen, etwas süße Vanille und vor allem eine starke Würze wie von Paprikapaste und Zigarrenkiste — ein intensives, aber noch sehr kompaktes Bukett. Jung kommt der Reserva auch im Mund mit viel austrocknendem, dunklem Tannin daher, das während des ganzen Verlaufs präsent ist. Es melden sich würzige Aromen von schwarzen Früchten, Schwarzkirschen und schwarzen Johannisbeeren, weiter hinten dann Mokka und Banane. Für einen Rioja…

Weiterlesen Weiterlesen

Bassermann-Jordan Riesling Kabinett trocken Forster Ungeheuer 2006

Bassermann-Jordan Riesling Kabinett trocken Forster Ungeheuer 2006

Im Glas ein klares, helles Zitronengelb. In der Nase eine mürb-trockene Steinfrucht, Zitrus, Ananas, insgesamt etwas säuerlich und dropsig. Im Mund eine knackige, noch spitze Apfelsäure, dahinter eine schöne Aromatik mit Trockenblumen und Äpfeln, Mineralität und einiger Kraft. Der gar nicht so kleine Körper blitzt bisher nur sporadisch durch die dominante Säure durch. Am Gaumen bleibt ein leichter, mineralisch-herber Eindruck zurück, der Abgang ist relativ kurz. Insgesamt hält sich dieser säurebetonte Riesling noch etwas zurück und könnte in einem Jahr…

Weiterlesen Weiterlesen

Reinhold Haart Riesling Kabinett Piesporter Goldtröpfchen, 1998

Reinhold Haart Riesling Kabinett Piesporter Goldtröpfchen, 1998

Ein klares Weißgold mit gelben Reflexen im Glas, für das Auge keine Spur von Alterstönen, auch noch etwas perlend. In der Nase eine ganz leichte schweflige, schnell verfliegende Sponti-Note, dahinter Steinfrucht, gelbe Pflaumen und gelbe Trockenfrüchte inmitten einer schieferigen, leicht petroligen Bukettwolke. Ein schöner würziger Alterston. Im Mund fällt zuerst die noch recht kräftige, aber stark geschliffene Säure auf, die gemeinsam mit der Restsüße tief eingebunden ist und eine ganz feingliedrige Struktur ergibt. Dabei gibt es dezente Aromen von Steinfrucht…

Weiterlesen Weiterlesen

André Ostertag Pinot Noir Rouge „E“, 2006

André Ostertag Pinot Noir Rouge „E“, 2006

Im Glas ein dichtes Granatrot, klar und hell schimmernd. In der offensiv verspielten Nase süß nach schwarzen Beeren duftend, dabei vor allem Holunder, Schlehen und Cassis. Eine Prise würziger Kräuter, leichte Sekundärnoten von Würzlakritz. Im Mund eine frische kernige Säure mit einem sauberen schwarzbeerigen Aroma von Blaubeeren, Schlehen und roten Kirschen. Dann eine leicht herbe, honigartige Note. Die saftige Säure-Frucht-Struktur wird von dunklen, etwas grünen Tanninen begleitet. Der Abgang ist von mittlerer Länge. Ganz Elsass-typisch ist dieser Pinot Noir: spielerisch…

Weiterlesen Weiterlesen

André Ostertag Riesling „E“, 2006

André Ostertag Riesling „E“, 2006

Blassgelb und kristallklar im Glas. Eine ungewöhnliche, etwas säuerliche Nase mit kandierten Zitronen, Williams-Birnen, auch Calvados. Im Mund wiederholt sich die süßsaure Zitrone, dazu kommt eine milde Sahnebonbon-Note. Der erkennbar junge Aromakern macht noch nicht richtig auf. Auch ist die Säure noch etwas spitz. Momentan verleiht Sie dem Wein etwas säuerlich Haptisches — an Buttermilch erinnernd. Der Körper ist nicht zu klein und wird gut abgekühlt durch die Frische. Der Abgang hat mittlere Länge, wird mit mehr Reife ganz sicher…

Weiterlesen Weiterlesen

Chateau Langoa-Barton Saint-Julien 3eme Cru Classe, 1996

Chateau Langoa-Barton Saint-Julien 3eme Cru Classe, 1996

Ein sehr dunkles Purpur im Glas, in der Mitte schwarz-dunkle Reflexen, breiter Wasserrand. In der Nase ein ausdrucksstarkes, intensives Bukett — rote und schwarze Beeren in einer starken, sehr würzigen Johannisbeernase, rote Würzpaste, auch etwas Hagebutte. Im Mund explosiv und aromatisch. Eine dichte Creme de Cassis mit einiger Frucht und viel Würznoten. Im Geschmack Tabakblätter, fast zigarrig, was gut zu den immer noch adstringierenden Tanninen passt. Die Struktur ist robust, die vielen Tannine geben dem Wein ein festes, körniges Gerüst….

Weiterlesen Weiterlesen

Chateau Langoa-Barton Saint-Julien 3eme Cru Classe, 1994

Chateau Langoa-Barton Saint-Julien 3eme Cru Classe, 1994

Ganz anders als der Langoa-Barton 1996 präsentiert sich der Jahrgang 1994. Zurückhaltendere Noten in der Nase, auch hier würziges Cassis, dabei aber aber reifer und süßlicher. Auch etwas Marzipan und Himbeere. Im Mund zuerst kirschig, himbeerig, nach hinten dann Trockenpflaumen, Bitterschokolade und Balsamico. Auch der 1994er bietet im klassischen Langoa-Barton-Stil viel Tannin. Doch hier ist es schon stiller und ein bisschen müde um ihn geworden. Auch der Abgang ist bereits etwas kraftlos. Im Vergleich zum 1996er der deutlich reifere, aber…

Weiterlesen Weiterlesen

Chateau Cambon-la-Pelouse Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur, 2001

Chateau Cambon-la-Pelouse Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur, 2001

Im Glas rubinrot mit violetten Reflexen in der Glasmitte und ersten hellroten Reflexen am Rand. Eine sehr saubere, aromatische Cabernet-Nase, dazu Rauch und Schokolade, vor allem aber mit einer verführerischen, süß ausgeprägten roten Beerenfrucht und floralen Noten wie von Veilchen. Das Bukett ist offen und ausdrucksstark. Auch im Mund sind die Aromen voll da, wieder eine üppige, etwas süßliche, fast verschwenderische Frucht mit schwarzen Johannisbeeren, Schlehen, Zedernholz. Hinten eine Spur Pfeffer. Wenn auch noch etwas adstringierend, sind die Tannine bereits…

Weiterlesen Weiterlesen

Bleasdale Vineyards Frank Potts Langhorne Creek, 2004

Bleasdale Vineyards Frank Potts Langhorne Creek, 2004

Ein sehr dunkles, dichtes Rubinrot mit tiefvioletten Reflexen, fast schwarz schwenkt er im Glas, konzentriert bis zum Rand. Eine rauchige, volle Nase mit viel schwarzen Johannisbeeren und Schokolade, dazu etwas Fruchtiges von gelben Pflaumen sowie Dörrobst. Im Mund explosiv, aber nicht wie erwartet gefällig, vielmehr etwas unwirsch, nicht ohne Komplexität. Zuerst eine erfrischende Säure, dazu viele junge aktive, adstringierende Tannine, gefolgt von roten Johannisbeeren, etwas Minze, etwas Zedernholz. Der Körper bleibt trotz 14,5 % Alkohol im mittleren Bereich. Interessant ist…

Weiterlesen Weiterlesen