Durchsuchen nach
Category: Alle Verkostungen

Josetta Saffirio Barolo Monforte d’Alba DOCG, 1990

Josetta Saffirio Barolo Monforte d’Alba DOCG, 1990

Ein Rot von Samt und von Ziegelsteinen im Glas — schimmernd und warm, leicht trüb, deutlicher Wasserrand. Das Bukett ist intensiv, weich, schmeichelnd süß, endlos, mit Aromen von schwarzen Beeren, dunklen Rosen, Rauch, etwas Tabak und einer ganz milden Holznote im Hintergrund. Im Mund zuerst eine überraschend starke, frische Säure, dann Himbeeren, Kirschen und dunkle Aromen von Teer. In der Struktur dominiert die Säure, die zuerst etwas robust und frisch wirkt, aber dann mit den warmen, geschmolzenen, samtigen Tanninen ein…

Weiterlesen Weiterlesen

Cave Vinicole Hunawihr Riesling Grand Cru Rosacker, 2003

Cave Vinicole Hunawihr Riesling Grand Cru Rosacker, 2003

Gelb und klar im Glas, zarte grüne Reflexe. In der Nase Zitronen und Orangeat und eine mineralische Melange mit Kräutern, weißen Blumen und Honig. Im Mund nimmt die Frucht auch Zunge und Gaumen für sich ein. Die Struktur dahinter hat eine feingliedrige, weiche Säure, über die sich — typisch für 2003 — ein restsüßes Extrakt legt. Der Körper ist mittel, der Alkohol moderat, erst weiter hinten tritt er nach vorn und sorgt für brandige Spitzen. Dieser Alsace Grand Cru aus…

Weiterlesen Weiterlesen

Chateau Lanessan Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur, 1996

Chateau Lanessan Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur, 1996

Samtrot und dunkel im Glas mit braunen Grundtönen und orangen Reflexen, trüb im Glas liegend, am Rand hell auslaufend. In der Nase eine milde Toastnote, dazu schwarze Beeren, Rauch, Nuancen von Trüffeln. Das Bukett ist geschliffen und elegant, süße Tertiärnoten von geschmolzenen Tanninen. Auch im Mund zunächst ganz viel weiches Tannin, das Gaumen und Wangen für sich einnimmt und einen zartbitteren Grundton liefert. Dazu eine kompakte, etwas kantige Säure, die für Frische sorgt. Die Aromen brauchen ganz viel Luft, erst…

Weiterlesen Weiterlesen

Le Murmurium „Talisman“ Côtes du Ventoux, 2003

Le Murmurium „Talisman“ Côtes du Ventoux, 2003

Sehr dunkel im Glas, ein tiefes, undurchdringliches Schwarz- bis Purpurrot. Schwenkt schwer und viskos im Glas. In der Nase ein dichtes, sauberes, reifes Traubenaroma, süß und würzig mit schwarzer Kirsche und Johannisbeere, dazu etwas Pfeffer, Kräuternoten von Lavendel. Sehr dunkel, süß und würzig in der Nase, mit einer schönen Frische. Nach längerem Atmen animalische Töne. Im Mund die ganze Palette an reifen Beeren, vor allem Cassis, wieder Pfeffer und Kaffee, im Abgang auch Walnuss. Ein stabiles Gerüst mit bereits entwickelten…

Weiterlesen Weiterlesen

Max Ferd. Richter Riesling Brauneberger Juffer Selection, 2002

Max Ferd. Richter Riesling Brauneberger Juffer Selection, 2002

Im Glas sehr klar mit einem hellen, leuchtenden Strohgelb. Die Nase zeigt ein schönes, aber eigenartig zurückhaltendes Aroma von Äpfeln, gereiften Zitronen und Weinbergspfirsich sowie Kräutern. Das Bukett wirkt etwas stumpf. Dabei hat es aber eine schöne süß-mineralische Spitze. Im Mund ein reifer roter Apfel mit kandierten Tönen, dazu ein frischer, ätherischer Hauch wie von Tannennadeln. Nach hinten hin wachsen mineralische Töne der einfachen, feinherben Art. Für diese Selection, am ehesten einer halbtrockenen Spätlese entsprechend, spricht die frische Art, die…

Weiterlesen Weiterlesen

Lanius-Knab Riesling Spätlese Engehöller Goldemund, 2003

Lanius-Knab Riesling Spätlese Engehöller Goldemund, 2003

Sehr hell und klar im Glas, ein zartes Gelbgrün. In der Nase Zitrus- und erste Petrolnoten, begleitet von einer weißen Pfirsichnote und einem cremigen Aroma wie von Sahne. Im Mund fällt vor allem die besondere Cremigkeit des Weins auf. Zweite Besonderheit ist die typische Mineralik vom Engehöller Goldemund, die in den trockenen wie in den restsüßen Weinen aus der Lage zum Ausdruck kommt — ein üppiges honigartiges, kräuteriges, bernsteinhaftes Aroma. Insgesamt bietet diese Spätlese aus 2003 eine schöne Restsüße, wie…

Weiterlesen Weiterlesen

Heymann-Löwenstein Riesling Hatzenporter Kirchberg Erste Lage, 2004

Heymann-Löwenstein Riesling Hatzenporter Kirchberg Erste Lage, 2004

Im Glas ein schon recht tiefes Gelb für einen gerade mal dreijährigen Moselaner. Dabei klar und mit vielen hellgoldenen Reflexen. Eine beeindruckend intensive Nase von einer Melange gelben reifen Steinobsts und exotischen gelben Früchten — abgerundet durch Kräuter und eine frische Zitronenspitze. Alles sehr reif. Bereits erste schieferige Tertiärnoten. Im Mund ein Frucht-Säure-Spiel auf sehr hohem Niveau und mit viel Biss. Apfel, Quitte und Grapefruit mit einer aromatischen feinbitteren Note. Dazu passend eine „üppige“, herbe und in der Länge salzige…

Weiterlesen Weiterlesen

Jean Grivot Nuit-St-Georges Les Pruliers, 1997

Jean Grivot Nuit-St-Georges Les Pruliers, 1997

Im Glas ein klares, leuchtendes Rubinrot, am Rand ein wenig bräunlich schimmernd, deutlicher Wasserrand. Schon beim Anschauen kann man sich der intensiven Nase nicht erwehren. Süße flüchtige Aromen von Kirschlikör und Himbeere. Dahinter Früchtebrot und dunklere Noten von trockenem Humus, Rauch, eine leichte Sauerkirschnote. Auch am Gaumen aromatisch, zuerst mit Kirschen, nach einigem Atmen dann immer stärker mit schwarzen Beeren, einer leichten Holzwürze und Frische von Kräutern. Die Säure ist präsent, rund und angenehm. Tannin hingegen hält er viel bereit…

Weiterlesen Weiterlesen

Kloster Marienthal Spätburgunder trocken „Der Mönch“, 2005

Kloster Marienthal Spätburgunder trocken „Der Mönch“, 2005

Klar und glänzend im Glas mit einem intensiven Rubinrot und dunklen Reflexen. Eine intensive Nase mit einer Mischung aus Frucht- und Holzaromen: Himbeere, Vollmilchschokolade, dazu eine Frische wie von Tannennadeln. Ein erfreulich üppiges, noch ungestümes, harziges, insgesamt junges Bukett, das schon hoch punktet. Im Mund wird die Zunge zuerst in eine Wolke von weichen Tanninen getaucht, die sich rasch ausbreiten — überraschend für einen so jungen Wein, der drei Monate Barrique gesehen hat. Das Aroma bleibt dabei himbeerig und kirschig,…

Weiterlesen Weiterlesen

Meyer-Näkel Spätburgunder trocken „Blauschiefer“, 2004

Meyer-Näkel Spätburgunder trocken „Blauschiefer“, 2004

Granatrote Farbe, recht klar, dabei farbintensiv, orangene Reflexe. In der Nase zuerst etwas verschlossen, dann allmählich wachsend — weniger mit Frucht, höchstens etwas Hagebutte, dafür mehr mit Sekundäraromen wie dunkle Würzlakritze, Süßholz, etwas Tanne und Harz, dabei mineralisch-würzig, terroirhaft. Ein ungewöhnlicher, komplexer Duft. Im Mund mit einer ausgewogenen, Frische verleihenden Säure und feurigen Anklängen. Im Aroma Kirsche und etwas rote Beete sowie eingelegte Erdbeeren mit einer rot-kräuterigen, milden, mineralischen Schieferwürze, die sich auf die Zunge legt und sich bis in…

Weiterlesen Weiterlesen