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Category: Deutschland

Reinhold Haart, Riesling Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 1. Lage, 2004 (AP#10 05)

Reinhold Haart, Riesling Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 1. Lage, 2004 (AP#10 05)

Dichtes Strohgelb, einige grüne Reflexe. In der Nase deutliche Sponti-Würze (wie Wasabi ohne Schärfe und Blumenkohl), Kräuter, Weinbergspfirsich. Saftig im Antrunk, vollfruchtig, dabei aber mit einer vibrierenden, fast cripspen Säure, die auf der Zunge tanzt und auch mit einem Tag Belüftung in der Flasche noch leicht prickelt. Fruchtig dicht im Mund, jede Menge Pfirsich und andere Steinfrüchte, verhalten mineralisch, wieder Kräuter, dabei wirkt der Wein schon elegant. Das Mundgefühl ist weich, die Kraft der Säure ist hier nicht mehr spürbar….

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Rudolf Fürst Riesling Centgrafenberg „R“ Großes Gewächs, 2006

Rudolf Fürst Riesling Centgrafenberg „R“ Großes Gewächs, 2006

Die Farbe ein strahlendes helles Strohgelb. In der kühlen, frischen Nase fallen zunächst die kräutrigen Aromen nach Dill auf, daneben junger Pfirsich, rote Johannisbeeren und mineralische Noten. Im Mund überraschend schlank, wirkt knochentrocken, die Säure hat enormen Biss und drängt die feinen Apfelaromen in den Hintergrund. Der Wein wirkt fast sauer und hat im Abgang ausgeprägte bittere Noten. Für ein Großes Gewächs sehr enttäuschend, da dem Wein die Substanz fehlt und er im Mund sehr unharmonisch wirkt. Diese Probleme zeigen…

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Schloss Lieser Riesling Kabinett Brauneberger Juffer, 2006

Schloss Lieser Riesling Kabinett Brauneberger Juffer, 2006

Im Glas klar, ein sehr helles Gelb, fein perlend. In der Nase eine zarte Schiefernote, Ananas, Apfel, gelber Pfirsich, eine feinwürzige Kräuternote. Im Mund blüht er richtig auf. Zuerst die typische, leicht pikante Feuersteinmineralität. Dann das Aroma mit gelber Steinfrucht, vor allem aber würzigen, kräuterigen Noten. Die Restsüße ist in der cremigen Textur mit dichtem Extrakt und ausgeprägter Mineralität verwoben. Ebenso wie die feingliedrige Säure, die im ganzen Verlauf präsent, aber nie richtig greifbar ist. Der Abgang hat Länge und,…

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Weingut Hahnmühle Riesling Spätlese trocken Oberndorfer Beutelstein „Sandstein“, 2005

Weingut Hahnmühle Riesling Spätlese trocken Oberndorfer Beutelstein „Sandstein“, 2005

Der Wein zeigt sich in hellem Goldgelb. Die Nase ist zunächst nur verhalten mit ganz leichten Spontinoten, mit mehr Luft zeigt sich dahinter eine ätherisch-kühle Note, dominiert von etwas Bergamotte, apfeligen und zitronigen Noten und einer leichten, eher eigentümlichen Muskatnussnote, die nach der Belüftung verschwindet. Retronasal zeigt sich der Wein kräftig im Alkohol, hier wirft er seine 13,0 % Alkohol druckvoll-stoffig in die Waage. Reifer gelber Apfel und Zitrus dominieren den ersten Antrunk, verhaltene Mineralität begleitet von floralen Nuancen und…

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Weingart Riesling Kabinett Bopparder Hamm Ohlenberg, 2007

Weingart Riesling Kabinett Bopparder Hamm Ohlenberg, 2007

Im Glas hellgold schimmernd, noch jung und leicht perlend. Eine schwelgerische, sehr schöne Kabinettnase mit Steinfrüchten und etwas Ananas-Kokos. Dazu eine mineralische Note und die für den Mittelrhein charakteristische Würze wie von Muskatnuss. Im Mund ein aufgeregtes, wirbelndes Spiel mit einer ausgeprägte Süße und einer jungen, sehr vitalen, noch etwas unruhigen Säure. An Aromen wieder die gelbe Steinfrucht, aber jetzt eher eingelegt und sirupartig. Das Extrakt ist erstaunlich dicht und bietet eine ungewöhnliche Länge. Insgesamt ein Bilderbuch-Kabinett mit schöner würziger…

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Reinhold Haart Piesporter Riesling Spätlese, 2004

Reinhold Haart Piesporter Riesling Spätlese, 2004

Die Farbe ist strohgelb mit zarten grünen Reflexen. Der Duft erinnert an gelben Apfel, gereiften Pfirsich und zeigt auch schöne mineralische Noten. Am Gaumen saftig, mit gelungenem Spiel zwischen Süße und Säure, spürbare mineralische Noten und eine schöne Steinobstfrucht mit grasigen Nuancen. Der Wein ist nicht sehr komplex, gefällt jedoch dank seiner perfekten Harmonie und klaren Stilistik. Sicherlich zählt er nicht zur Haart´s Spitze, bildet aber den idealen Einstieg in die einmalige Welt restsüßer Rieslinge von der Mittelmosel. Vom Weingut,…

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Weingut Karl Haidle Lemberger trocken, 2003

Weingut Karl Haidle Lemberger trocken, 2003

Die Farbe ein kräftiges kirschrot mit blau-violetten Reflexen, recht durchlässig mit schmalem Wasserrand, etwas matt, noch keinerlei Anzeichen von Alterstönen. In der Nase zeigen sich zunächst Aromen nach Cassis und Holunder, dann auch zarte Noten nach Buttermilch (malolaktische Gärung) und dunkler Schokolade. Auch am Gaumen bietet der Weine eine gelungene Kombination von Aromen nach roten Beeren, Kirschen, daneben noch Kamille und Minze, die überzeugend mit den zurückgenommenen Röstaromen nach Vanille harmoniert. Der Wein hat Schmelz und leichte Tannine, wirkt jedoch…

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Domdechant Werner´sches Weingut Riesling Hochheimer Domdechaney Erstes Gewächs, 2006

Domdechant Werner´sches Weingut Riesling Hochheimer Domdechaney Erstes Gewächs, 2006

Im Glas präsentiert sich das Erste Gewächs goldgelb mit grünen Reflexen und von hoher Viskosität. Die Nase ist intensiv und breit gefächert nach Honig, reifem Pfirsich, Aprikose, Sultaninen, angenehme Botrytisnoten und leichte tabakige Noten. Im Mund breiten sich wieder die intensiven Fruchtaromen nach Pfirsich und Aprikosen aus, ebenso ausdrucksstark sind die kräuterwürzigen Aromen. Der Wein übt guten Druck auf den Gaumen aus, die Säure ist ausgezeichnet eingebunden und trägt den vielschichtigen Abgang, in dem die tolle Struktur, die feinherben würzigen…

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Emrich-Schönleber Riesling trocken Mineral, 2007

Emrich-Schönleber Riesling trocken Mineral, 2007

Die Farbe ein helles Weißgold, sehr glänzend und klar, was auf ausgezeichnete Säurewerte hinweist. In der sanften Nase schöne Zitrus-Pfirsich-Aromen, auch Cassis mit kräuterigen Anklängen, besonders faszinierend ist jedoch der ausgeprägte mineralische Duft nach feuchten Kieselsteinen. Und in der Tat kommt der Wein aus einer Parzelle des Frühlingsplätzchens mit mehr Kieselsteinen als Schiefergestein. Auch im Mund extrem mineralisch, die gelbfruchtigen Aromen mit ihrer jungendlichen Zitrusnote dominieren, die Säure ist zupackend, erfrischend und intensiv, jedoch ohne jegliche Spitzen. Der Abgang ist…

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Nelles Spätburgunder „B“, 2005

Nelles Spätburgunder „B“, 2005

In der sehr harmonisch, etwas alkoholischen Nase ein angenehmer Dreiklang aus Fruchtaromen nach Himbeeren und Brombeeren, dazu zarte Röstaromen und kräuterwürzige Aromen nach Nelken. Auch im Mund zeigt sich das neue Barrique, in dem der Wein 12 Monate lang lag, nie übertrieben, sondern stützt und rundet den Wein gelungen ab. Erneut stehen die Beerenaromen im Vordergrund, dahinter buttrige Noten nach Toastbrot und Anklänge von Wallnussöl. Die Tannine sind schön zart, die Säure gibt dem Wein ausreichend Struktur, nur der Alkohol…

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